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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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6i8 V. Von Priestley bis auf -.neuestenZeiten.

trometer. Die so prdpartrten Froschschenkel gabengleichsam ein thierisches Elektrometer ab, welches un*tec allen übrig»,, das empfindlichste ist. Man dürfesich daher nicht wundern, wenn sie die nicht ganzschwachen elektrischen Ströme bey den Versuchen durchheftige Convulsione» anzeigten.

Wichtiger scheinen Volta die neuen Erfahruiugen, wobey dieselben Convulsione» ohne irgend einekünstliche Clekiricität oder fremde Erregung bloß durchDie Wirkung eines AusladerS zu entstehen scheinen, wo»von das eine Ende die Muskeln, das andere die Ner-ven des Thiers berührt. Volta schien selbst anfäng-lich darin einen Beweis einer allgemeinen thierischen Elek-tricität zu finden. Allein gleich darauf tiiutmt er ineben der Schrift das meiste von dem wieder zurück., was«r vorher zum Vortheil einer thierischen Elektricität ge-folgert hatte. Durch Vervielfältigung der Versuchefand er nämlich, daß man dieselben Convulsione» imthierischen Körper auch hervorbringen könne, wennman entweder zwey Stellen des Nerven allein, oderzwey Muskeln allein, oder auch nur einen einzigenMuskel an verschiedenen Punkten mit Metall berührt,wofern man nur hierzu zwey verschiedene Metalle an-wendet. Er stellte auch Versuche mit Insekten undWürmern an. Jene zeigten Erregbarkeit, diese abernicht, auch manche Raupen nicht. Die Gedärme be-wiesen keine Erregbarkeit gegen den Galvaniemus.Auch entdeckte er, daß Holzkohle hier wie ein Metallwirke. Außerdem entdeckte Voita die Einwirkungdes GalvanismuS auf die Sinne des Geschmacks unddes Gesichts. Legt man nämlich auf die Oberflächeder Zunge eine Silbermünze, und bringt an die untereFläche bis an die Zungenspitze einen Bleystreifen an,

und