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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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648 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

nämlich dir Metalle i»S Wasser, welches durch dieMetalle zersetzt wurde, wobey sich die Metalle oxyvir»ten. Daher glaubte er auch, daß die elektrische Ma»lerie aus Wasserstoff und Wärmestoff bestehe, welch«Meinung er aber nachher wieder zurücknahm.

Fabroni^) bemerkte ebenfalls, daß die in wirk»lieber Äerührung bestudliche» Metalle eine gezenftirigeWirkung auf einander äußer», wovon alle- Galvani-sche Erscheinungen abhiengen. Weil die CohästonS»kraft im verkehrten Verhältnisse der AllrakkloiiSkraftzunehme, so sey eg, da beyde als neue Gemische an»gesehen werden könnten, erklärbar, warum sie »ehrdem Wasser oder der Atmosphäre den Sauerstoff ent»ziehen, »velcheS sie vorher einzeln nicht vermochten.Dieselbe Erklärung ließen die den Anlegung metallischerSubstanzen in dem thierischen Körper erfolgende» Phä«nomene zu; auch hier könne der Sauerstoff aus einerVerbindung in die andere treten, und so vielleicht dasPrincip des Geschmacks einbinden. Die Zeichen vonElektricität sind »ach ihm nur Folge, nicht Ursache dir«scr Erscheinung; er gelingt nur äußerst unvollkommen,fast ohne wahrnehmbare Aeußerung eines GeschniackS,wenn man die Zunge so trocken als möglich abwische.Daher müsse wohl Speichel, sympb« pder eine ähnli»che Feuchtigkeit die Entstehung desselben begründe» hel,fei», welches vielleicht dadurch geschehe, daß sie aufirgend eine Art mit dem durch das zweyte i» seinerCohäston verminderten Metalle sich zu einem schineck»baren Gemische verbinde. Von dieser chemischenActiv» überzeugte er sich vornämlich durch Beobachttnngen, die er an mehreren unter Waff r gebrachtenMetallen anstellte; sie zeigten, baß sie eine wahre

Ornva»

f) Gilöert'S Annalen der Physik. D. IV. S.428 f.