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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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682 V.Von Priesiley bis aufd. neuesten Zeiten.

Galvanische Strom beym Ausströmen aus dem Drathedes Silberendes dem Merallkalke den Sanecstoff cnt»ziehe, und diesen beym Eindringen in den Drath vomZinkende wieder fahren lasse. Nach dieser Erklärungfinde am Drathe des Silberendes in diesem Falle keineGasentwickelnng statt, wohl aber, wenn man Gold»oder Platinadrärhe nehme, am Drarhe vorn Zinkende,wo Sauerstoffgas aufsteigen muß, l!i>d genau so sey,wie wir wüßten, der Effekt. Was indessen für dieseHypothese am stärksten spreche, sey, daß alle Flüssig»keilen, die keinen Sauerstoff enthalten, z. B. Alkohol,Aether, wesentliche Oelc und Fett, unfähig find, denGalvanischen Strom durch sich hindurch zu leiten,wie er durch direkte Versuche erwiesen habe, indeßdie, welche Sauerstoff enthalten, einige stärker, au»dere schwächer, ihn durch sich hindurch leiten. Dieconcenrrirte Schwefelsäure werde von ihm zerseht, tu»dem der sich dabey entbindende Sauerstoff sich schwer»lich einer Wasserzersehung zuschreiben lasse, da in rechtconcemrirrer Schwefelsäure Wasser in keiner merklichenMenge enthalten sey. — Diese Theorie erkläre auchsehr gut die Oxydirung der Zinkplatteu in der Säule,Indem sich auch hier der Galvanische Strom beymUebergange aus den verschiedenen Plattenpaaren, durchdie nasse Zwischenlage abwechselnd, als cxydirt unddesoxydirt zeigt. UebrigenS müsse er selbst gestehen,daß diese Hnpothese ihn nicht gänzlich befriedige; dochsey sie die einzige, aus der er hierin etwas zu erklä»reu vermöge.

Die wichtigen Erfolge, welche man durch diesenueuen Voltaschen Apparat hervorzubringen im Standewar, machten bald die Physiker und Chemiker allge»mein aufmerksam, und man fing nun allenthalben an,

die