2. Besondere Physik, ^.von d. Elektricität. 701
hanpteke, konnte Ritter auch bey der größten Auf»merksamkeil und unter den dazu günstigsten Umstän»den süc dieß Mal nicht erhalten. Er bemerkt aberdabey, daß die Schuld hiervon wohl mehr an dernoch jti geringen Stärke der Säule, als an einer wirk»lichen Unmöglichkeit eine« solchen Erfolg« gelegen ha»den könne.
Einige Zeit darauf bauete Voigt eine Zinkstl»berbatterie von 84 tagen, und hier nahm er ebenfallsden Funke» wahr. Er entstand, indem der mitdem Silber verbundene Drakh der Säule mit der letz»ten Zinkplatle am andern Ende derselben in Berüh»rung gebracht wurde. Nachher hak »hn auch Rittergesehen. Mit der Abnahme der Wirksamkeit der Bat»terie verschwand er »ach und nach. Das Licht erschienaber bey weitem glänzender, als es bey elektrischenFunken von ähnlicher Größe zu seyn pflegt.
Auch war wohl Ritter derjenige, welcher zuallererst außer de Lüc die Einfachheit des Wassers vonneuem wieder behauptete. Allein Ritter'« Versuchewäre,» bey weitem nicht so scheinbar beweisend, alsdiejenigen, welche Davy angestellt hat. Ritterschloß nämlich aus folgendem Versuch die Einsachheitde« Wassers. Er trennte zwey Wasserporiicnen durchconrentririe Schwefelsäure, und entband aus der einenbloß Sauerstcffgas, aus der andern bloß Wasserstoff-gas. Das Wasser wurde jedoch von ihm nachhernicht untersucht. Auch macht er darauf anünerk»sam, daß es bey der Construklion einer große» Säule,wenn man nicht immer Plattenpaare einerley Art ha«den könne, Nickis hindere, verschiedene Arten vonMetallen zu nehmen, und baß auch eben so gut Bat-terien errichtet werden könnten, deren einzelne Ketten
aus