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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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L. Besondere Physik. §. von d. Elektricität. 703

bracht habe, welche, außer dem großen Vorzüge einer 6 c*nächtlichen Intensität, noch den Vortheil habe, daßer mit der größten Leichtigkeit und in kurzer Zeit alle«rsinnlichen Modifikationen in der Anordnung der Plattirn machen könnte. Die Anordnung desselben bestanddarin, daß er die Säule horizontal bauete.

Dieses Schreiben veranlaßte V 0 i g t zu einer sehrbequemen Abänderung der Volraschen Säule in hori-zontaler Lage.

Nachdem er diese Säule wirklich erbaut hatte,machte er ihre Beschreibung, nebst einen» neuen Ver-suche über die Galvanischen Erschütterungen in der un»organischen Natur, in seinem Magazin B. IV. St. r.S. 89. bekannt. Als Voigt gerade mit Versuchendieser Batterie beschäftigt war, besuchte ihn der Majorv. Helwig, der sich auf einer Reise befand; dieserverschaffte Voigt eine interessante Erscheinung. EineGlasröhre 6 bis 7 Zoll lang» und £ bis 1 Zoll breit,wird etwa zum 6 ten Theil mit Quecksilber gefüllt.An beyden Enden sind Korkstöpsel eingekittet undLurch dieselben Eisendräthe gesteckt. Jeder brauchtkaum 1 Zoll weit in die Röhre zu gehen, so daß dieEnden mehrere Zoll von einander ab stehen können. Manlegt die Röhre nicht ganz wagrechr, so daß das Queck«silber nicht genau in der Mitte steht, sondern mehr andem einen Ende liegt, doch so, daß eS den darüber lie-genden Drarh nicht berührt, sondern dieser noch so ebendarüber hinstreicht. Bringt man nun den einen Drath,worunter das Quecksilber liegt, mit der Kupferseite inVerbindung, und schließt alsdann die Kette von derZinkftite her, so bemerkt man ein Zittern durch dieQuecksilbermasse, ohngefähr wie die convulsivischen Be-wegungen bey dem Froschpräparate, auch oxydirt sich