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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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7i2 V. Von Priestley bis ernst), neuesten Zeiten,

und Ritter'» Ordnung der Lagen diese: Silber,Pappe, Silber, Zink, Pappe u. s. f. und sie eiuLigke sich so: Zink, Pappe, Z,nk. Die VerbindungNiit der untern Silberplakte wurde Hydrogendrarh,und die mir der obern Zinkplattr Oxygendrath $«nannt. Diese Verschiedenheit in der Consiruklion derSäule veranlaßte Boeckni a n n zu Carlsruhe , dieSäulen nach verschiedenen Ordnungen aufzubauen.Am Ende blieb er bey folgender: Silber, Tuch,Zink, Silber, Tuch, Zink ti. s f. Silber, Tuch,Zink. Bey seinen Versuchen fand er zwar auch anbeyden Drärhrn die bekannten Wirkungen, aber aufeine entgegengesetzte Art; nämlich am Zinkdrarhe das,was Andere am Silberdrathe, und umgekehrt, bemerkthatten. Demi so gab bey ihm der Zinkdrath Wasser»stoffgaS, und der Silberdrath Sauerstcffgas. Aehn»liche Erscheinungen haben bereits Gilbert, Cruik»sbank, Haldane und Pfaff erhalten; alleinBoeckmann'n war e« unbekannt, ob diese ihre Sän»len absichtlich oder nur zufällig auf diese Art errichtethakten. Voeckmann vermuthete daher, daß dieHaiiptwirkung der einzelnen Lagen der Säule von derEinwirkung des Zinks und Silbers auf das dazwi-schen liegende feuchte Tuch herrühre. Und deßwegenkönne er nicht wohl einsehen, was bey der Ordnung,Silber, Zink, Pappe, Silber u. s. f. die untere Sil»berplatte bewirken könne, da sie vermuthlich nur diebereits erzeugte galvanisch-elektrische Materie von derdarüber liegenden Zinkplatte n. s. w. forrleite, so daßder daran befestigte Drath eigentlich nicht Silberdrath,sondern Zinkdrath genannt werden sollte; das näm-liche gelle auch umgekehrt von der obersten Lage der

r) Eilbert's Annelen der Physik. 25. VIII. ©. 137 f.