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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik, g. von d. Elektricität. 72-

malS , etwa 6 Mal, hinter einander mit dem Silber,drathe berührt, darauf ifolirt abgehoben, und mit ihrdie obere Platte des kleinen Condensators berührt. Hierentstand ein kleiner knitternder Funke. Nunmehr wurdedie obere Platte des kleinen Condensators ifolirt abge»hoben, und «in Elektrophor mit dem Nadelknopfe andrey verschiedenen Stellen berührt. Als man den^Elektrophor mit Bärlappsaamen bepuderre, zeigten sichan den berührten Stellen des Elektrophors sehr deut,ltche Lichtenbergische Figuren.

Wenn ma« den Versuch dahin abänderte, daß manden Drath an der Silberseile der Säule mit der unten»Platte des großen Condensators in Berührung brachte,die obere Platte desselben mehrmals mit dem Drathevon der Zinkseite berührte, alles Uebrige aber wie zu,vor veranstaltete; so fand man an den berührten Stel,len des Elektrophors sehr deutliche positive Lichtender»gische Figuren.

Um dieselbe Zeit, als Boeckmann PhosphorMittelst der Säule entzündete, bewerkstelligte dieß auchD. St effens. Nach seiner Meinung zeigen spitzeKörper eine größere Wirksamkeit, als stumpfe, unddie perpendikuläre, oder mit der Säule parallel lau»fenbe Richtung verhält sich am thätigsten. Brachteer Ammoniak in die Zerseßungsröhre, so erhielt er fastgar kein Slickgas. Golddräkhe und Kupferdräthe be,wirkten keine Zersetzung des Ammoniaks, wohl aberEiftndräthe. Hier oxydirt sich das Eisen an der Zink,seile nicht, sondern der Drath an der Zinkseite ent»bindet beynahe ganz reineö Sauerstoffgas, und dießum desto mehr, je mehr das Wasser Ammoniak enthält.

Weil die gewöhnlichen Galvanischen Säulenmanche Unbequemlichkeiten an sich hallen, wurde D.

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