2. Besondere Physik. §.von-.Elektricität. 735
der Kohle. Hierdurch ward also erwiesen, daß auchauf trockenem Weg« die an den lehren Enden der Bat»terie möglichen Oxydationen auf die Zinkseite, oder dieOxygenseile derselben eingeschränkt sind (in dem Ver»stande, wie Ritter die Batterie von innen aus ana,lysirt hatte), und daß folglich, im Fall Desoxydatio,neu auf gleichem Wege zu bewirken möglich sind, dieseauf keiner andern, als der Silber, oder Hydrogenseitevorkommen müssen, gerade wie es auf dem nassenWege der Fall ist.
Hierauf füllte Ritter eine Schaale mit Qneck,stlber, leitete . dasselbe den eisernen Dralh der Zink«feite der Batterie der vorigen Versuche, und schloß mitdem ähnlichen Drache der Silberseite, indem er dieSpitze desselben mit dem Quecksilber in einer Ent,fernung vom andern in Berührung brachte. Bey je,der Berührung entstand außer dem bekannten Funken«in Stern von schwarz vxydirlem Quecksilber, der sich«rst dann ganz deutlich ausnahm, als der Drath wiederweggenommen war. War er recht behutsam, so konnteer Funken und Stern ohne Berührung des Drathsmit dem Quecksilber erhalten. Am schönsten und re«gelmäßigsten entstand der Stern, wenn er mit derSpitze eines Golddraths schloß. Diese Sterne haltenso fest an dem Quecksilber, daß man es herumschwen,ken kann, ohne daß sie vergehen. Die Zahl ihrerStrahlen ist unbestimmt. Vier, fünf, sechs, dasscheint das gewöhnlichere zu seyn. Der Durchmesserdieser Sterne betrug f bis i Linie und darüber.
Kehrt man aber den Versuch um, d. i.bringt man den Drath der Silberseite in darQuecksilber, und schließt mit dem Zinkdrathe der Bar»tecte , so stellen sich mit jeder Schließung, außer den
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