792 V. Von Priestley bis emf d. neuesten Zeiten.
z, 4 solcher Paare nahm, erhielt er die zweyfache,dreyfache, vierfache Spannung, d. i. Spannungenvon ^ Grad; Größen, die er vermittelst
seines Conoenfators als ganz richtig befand, der, wenner z. B. 120 Mal tonbenjkte, von einem einzelnenPaar bis 2 0 des StrohhalmelektrometerS geladenwurde, dagegen bey verneinter Wirkung von 2, Z, 4Metallpaaren sich bis 4, 6, 8 Grad Divergenz lud.Dieß war der große Schritt, welcher ihn zu Endedes Jahrs 1799 zu der Construktion feines Apparars,den er LIeöiro-inotor nennt, führte, ohne ihn jedochzu überraschen, weil diese Entdeckung ihm im Vorausden Erfolg verbürgte.
Die Ursache, warum zwischen jedes Metallpaae«in feuchter Leiter gebracht werden muß, ist die, weilohn« feine Dazwischenkunft jede Zinkplatke von beydenSeiten mit Silberstücken in Berührung stehen, undvon zwey gleichen entgegengesetzten Kräften afficirtwerden würde, daher das Resultat aller dieser Wir»kungen dem der oberste» und untersten Platte auf einan«der gleich seyn müßte. Wären diese von verschiedenarti»gem Metalle, so träte die Wirkung eines einzigen Plat«renpaars, und eine Spannung von ^ Grad ein; wärrrn sie vsn einerley Metall, so fände gar keine Wirrkung statt. Daher ist e< unmöglich, eine verstärkt«Wirkung, d. h. eine größere Spannung, als von ^Grad, wie sie ein einzige« Plattenpaar gibt, zu erhal»ren, wenn man bloß Silber« und Zinkstücke, ihreGestalt und Größe sey welche sie wolle, ohne Zwi»schenmirkung eines dritten feuchten Leiters, der vonMinderer Energie ist, über einander schichtet.
Selbst durch Uebereinanderschichtnng von drey ver»schiedenartigenMetaüen und mehreren läßt sich,ohne feuch»
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