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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik. §. von d. Elektricität. 819

worden seyn, um das Oxyd und das Wasserstoffgasbilden zu helfen. •

Er wiederholte diesen Versuch mit i Gran rei»ueS Wasser, in welches an der -j- Seite ein Gold«drath, an der — Seite ein Mefsingdrath hinabging,die mit einer Sänke aus 80 tagen verbunden wurden.Auch hier halte sich das Wasser nach einigen Stunden«was, und nach 30 Stunden bis auf etwa <2,2 Granvermindert.

Hiernächst bediente sich Erdmann eines Glas«gefäßes von einer Kugelgestalt mit einem cylindrischenHalse, welches er an zwey gegeneinander überstehen»den Seilen durchbohrt, über diese zwey OeffnungenKorksiücke gekittet, durch diese zwey zugespitzte Gold«dräthe gesteckt, so daß ihre Spitzen nur um i Linievon einander abstanden, und Kork , Metall und Gla»da, wo sie an einander schloffen, mit Siegellackfirnißluftdicht überzogen harte. Hierauf füllte er das Glasbis an den Hals mit frisch destillirtem Wasser, wovones genau Drachmen hielt, verschloß es mit einemKorkstöpsel, durch den ein gekrümmtes Haarrvhr ging,und verstrich auch hier alle Ritzen mit Siegellackfirniß.Dieser ganze Apparat wog mit dem Wasser 648 Grän.Nachdem nun derselbe mir einer Säule in Verbindunggebracht wurde, so entwickelte sich sogleich an beydenGolddräkhen, so weit sie sich im Wasser befanden.Gas, vorzüglich an den Spitzen, und zwar am Dra»rhe vcm negativen Pole mehr, als an dem vom posi»liven Pole. Zugleich zeigte sich eine besondere Erschei-nung. Die Gasbläschen stiegen nicht senkrecht auf,sondern alle Ströme Sauerstoffgas schienen während derganzen Dauer des chemischen Prozesses nach der Rich»lung der Spitze vorwärts, die Ströme Wafferstoffgas

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