830 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.
im Eise reichte. Um ihn isolirt zu erhalten und zuverhindern, daß er sich bey seiner Länge nichr anf dasEis hinabsenke, hatte er hin und wieder ein Loch iudaS Eis gebohrt, und lannene Stangen hineingesteckt,an welche er den Dralh in 6 Fuß Höhe band. Erstellte sich nun auf ein Jsolatorium von Glaesüßen,nahm die Endspitze des -j- Draths in den Mund, undberührte mit der andern Hand das Wasser des Stadt»grabens, worauf er augenblicklich Erschütterungen aufder Zunge und in den Fingerspitzen, einen sauren metal«lischen Geschmack, und Blitze vor brnden Augen ver«spürte. Er befestigte hierauf den -f- Drath au einemkleinen Glasstäbchen so, daß die Endspitze des Drarhsi Zoll lang frey war, setzte dann eine leere, trocknezinnerne Gchaale unmittelbar auf das Wasser in derzweyten Oeffnung des Eises, legte eine ausgebrannteKohle hinein, und berührte diese, indem er den Glas»stab iu die Hand nahm, mit der Endspitze des -f-DrathS. Es zeigten sich bey jedesmaliger Berührungkleine, aber sehr sichtbare Funken. Das nämliche ge»fchah auch, wenn er an dir Spitze des -f- Draths ei»Goldblättchen klebte, und mit diesem die zinnerneSchaale an einer trockenen Stelle berührte. Brachteer die Silberdrärhe des Easbtldungsapparats mit demWasser des Stadtgrabens und dem Drache derVoltaschen Säule in Verbindung, so entwickelte sicham Silberdrärhe, nach der Seite des Wassers oder des— Pols der Säule zu. Gas in häufigen kleinen Bläs«chen; sie erfolgten aber erst, nachdem die beyden Sil»berdrälhe schon eine volle Minute mit beyden Polen derSäule in Verbindung gewesen waren. Am -f- Si!»berdrgkhe bemerkte er keine Gasemwickelung, wohlaber oxydirt« sich die Spitze desselben.