r. Besondere Physik. §. von d. Elektricität. 84z
Die Elektricität verschiedener Pulver untersuchte«r, indem er sie aus einem durchlöcherten messingenenGefäße auf das Elektrometer stäubte. Sowohl beydiesem als bey dem Gebrauch eines gläsernen Siebeserhielt er gleiche Elektricität.
Da es durch van Marum's Versuche Hinrei-chend erwiesen war, daß durch die Elektricität die Me-talle nicht allein geschmolzen, sondern auch oxydirtwerden können; so war es natürlich, zu vermuthen,daß bey der Oxydation der Metalle durch die Elektrici-tät eine Absorption der Luft statt finden werde. Um«ine solche bemerkbar zu machen, erdachte Cuthbrr,so n w ) einen eigenen Apparat, welcher aus einem glä-sernen Recipienten bestand, in welchem sich die geringsteVeränderung der darin enthaltenen Luftwaffe durch denStand des Quecksilbers oder doch wenigstens durchden Stand des Wassers zeigte. Weil aber auf diesenStand auch die Temperatur der innern Luft Einflußhat; so muß man vor und nach jeder Explosion denRecipienten in kaltes Wasser setzen, und ihn darin si>lange lassen, bis der Stand der Quecksilber, und dieWasserprobe beweist. Laß die Temperatur der Luft imInnern und Aeußern gleich ist. Wird hierauf keinegroße Sorgfalt verwendet, so erhält man nach Cuth-berson's eigener Erfahrung irrige Resultate.
Cuthberfon stellte mit diesem Apparate ver-schiedene Versuche mit mancherley Metalldräthen an.Nachdem der elektrische Schlag durch dieselben gegan-gen war, stiegen die Quecksilber» und Wasserprobr.Ueberhaupt ließ sich au» seinen Versuchen mit Sicher,
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w) Nickolßn's Joujnal cf natural philosophy. Vol. V.
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