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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2 . Besondere Physik, h. vom Magnetismus. 89i

rm, wodurch der Name thierischer Magnetismus ver-anlaßt wurde. D. Meßmer in W:en wollte beobach-tet haben'), daß die magnetische Materie mir der elektri-schen fast einerley sey, und daß sie eben so wie diese durchdie Körper könne fortgepflanzt werden. Er will ge-funden haben, daß nicht allein der Stahl geschickt sey,die magnetische Kraft anzunehmen; er will Papier,Bcodt, Wolle, Seide u. bergl. kurz alles, was ernur berührte, magnetisch gemacht, ja auch Flaschenmit der magnetischen Kraft geladen haben, wie mansie sonst mit der elektrischin Materie ladet. Er willdie schwersten convulsivischen Krankheiten, das Blut-fpeyen, eine vom Schlagfluß zurückgebliebene Läh-mung, ein vom Zorn verursachtes Zittern, und alle an-deren ihm vorgekommenen hypochondrischen und hysteri-schen Zufälle durch den thierischen Magnetismus geheilthaben. Er schreibt besonders seinem eigenen Körper«inen solchen Magnetismus zu, daß er durch bloßesBerühren mit seiner Hand, ja wohl gar ohne Berüh,rung, wenn er sich nur einer zu convulsivischen Zufäl-len geneigten Person näherte, bald die heftigsten con-vulsivischen Zufälle erregt, bald wieder gelindert hat.

V. Ingenhouß bedient sich über Meßmer'sDorgänge folgender Ausdrücke m ): Ich weiß keine sichereThatsache, welche beweist, daß die magnetische Kraftauf die thierische Haushaltung einigen Einfluß habe.Das, was ich selbst zu sehen Gelegenheit hatte, undwelches am meisten Geschrey machte, und gewissen,übrigens einsichtsvollen Personen das größte Ver,

trauen

I) Sammlung der neuesten gedruckten und geschriebenenNachrichren von Magnetkuren, vorzüglich der Meßmrri«schcn. Leipz. 1788. 8 .

u>) Vermischte Schriften. Th.I. S. qll.