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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik. K. vorn Magnetismus. 91z

zu bringen. Nach Richmann ist das Roheisen amwenigsten des Magnetismus fähig. Da bisher Verrsuche und Resultate unter gewissen Ansichten nicht miteinander übereinstimmen, so sucht sie von Arnimunter bestimmte Gesichtspunkte zu bringen und zu prü«fen. Das vollkommene Eisenoxyd, sagt er, wird nichtMehr vom Magnet angezogen, und die Stärke derMagnete nimmt ab, je mehr sie sich mit gelbem Rosteüberziehen. Dagegen fand Wtlke, daß Srahlna-dein, die an einer Spitze noch glühend keine Spurvom Magnetismus zetgren, schnell im Wasser abge»löscht einen dauernden Magnetismus annahmen.Hierbey erstreikt sich aber nach Reaumür's undLa»voisier's sehr bestimmten Versuchen die Säuerungnicht bloß auf die Oberfläche, sondern sie dringt auchtief ins Innere. Rinn mann sah sogar, daß ein aueinem Ofen liegender oxyoirter und nachher wieder zu»sammengeschmolzener eiserner Anker stark magnetischgeworden war. Auch wen» Eisen ansangt, von Schwe,felsäure angegriffen zn werden, wirkt es stärker aufden Magnet, wie vorher. So empfiehlt Rinn mann,den zu Magneten bestimmten Stahl glühend stark zudrehen, «nd Steinhäuser bemerkt« einen starkenEinfluß auf die Fähigkeit zum Magnetismus an Srahlrstücken, die er in verschiedenen Gasarken hatte abkührlen lassen. Ferner sind fast alle Eisenerze magnetisch.

Hier könnt« man, sagt von Arnim, auf de»Gedanken kommen, daß zwischen magnetischer Anzie»hunz' und dauernder Polarität ein solcher Gegensatzstatt fände, daß zwar keine ohne die andere, jede aber-im entgegengesetzten Verhältniß der andern wachse.Seitdem aber van Swinden gezeigt habe, daß dieMagnete einander ungleich stärker anziehe«, als weirFischer'»Gesch. d.Physik. VUt.V. Mmm cheS