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II (1898) Südalpen : A. Mont-Blanc-Gebiet. B. Walliser Alpen / Gottlieb Studer
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halden am Fusse des Corno del Camoscio, 3026 m., dieZunge des Indrengletschers und bezogen abends 7 Uhrauf dem äussersten Grat des Hohen Lichtes über demGarsteletgletscher ihr Nachtquartier, das sie am 9., mor-gens 4 Uhr 30, verliessen. Von Terrasse zu Terrassestiegen sie über den Lysgletscher zum Lysjoch auf, ge-langten von demselben in den Sattel zwischen der Zum-steinspitze und der Signalkuppe, und über den Nordgratauf den Gipfel, den die ersten, der Theologe Farinettiund Dr. Joh. Giordani, um 12 Uhr 30 Min. gewannen.Auf der obersten Spitze, die als scharfer Felszahn ausdem kleinen Gipfelplateau aufsteigt, pflanzte Farinettium 1 Uhr die Fahne auf.

letzt geht man für die Besteigung der Signalkuppegewöhnlich von der Capanna Gnifetti (3647 m., über demGarsteletgletscher) oder von der Capanna Eugenio Sclla(ca. 4100 m., in den Felsen des Balmenhorns) aus aufdas Lysjoch, von diesem, zuerst etwas absteigend, auf denobersten Teil des Grenzfirns, um die Eisklippen derParrotspitze herum, dann auf das Hochplateau zwischender Zumsteinspitze und der Signalkuppe und über dentreppenförmig abgestuften felsigen Westgrat) zur Spitze.Anfang September 1876 brauchten die Sg ri C. Stoppaniund C. A. Gianoli mit dem Führer Guglielminctti undzwei Trägern 5 Stunden von der Capanna Gnifetti zurSpitze, während die Besteigung durch Mr. W. M. Conwayim Jahre 1S83 vom Hotel auf dem Colle dOlen aus nur4(/2 Stunden in Anspruch nahm, von denen eine Viertel-stunde auf die Erklimmung des Westgrates fällt.

Schwieriger ist der Weg über den Ostgrat, den Mr.H. W. Topham mit Alois Supersax und einem Träger

l j In der Siegfried-Karte nicht eingezeichnet.