ganisieren. Zum gleichen Zweck erschien der IngenieurFelix Giordano von Turin , mit Instrumenten und Seilenausgerüstet, im Hotel Giomein in Breuil , um eine wissen-schaftliche Untersuchung des Matterhorns mit dessen Be-steigung zu verbinden.
Er vereinigte sich mit M. Gorret, engagierte JeanAntoine Carrcl, Cäsar Carrel, Charles Gorret und JeanJoseph Maquignaz, liess Lebensmittel bis zu der Stelle,wo das Zelt aufgerichtet werden sollte, hinauftragen undschickte die Führer am 11. Juli ab, um den Weg zurSpitze ausfindig zu machen. Die beiden folgendenTage wurden teilweise ungünstigen Wetters wegen unbe-nutzt gelassen. Am 14. verliessen sie ihr Zelt um 6 Uhrmorgens und erreichten den Pic Tyndall erst gegen Mit-tag. Hier befanden sie sich nur noch 222 m. unterhalbder Spitze, aber nach einiger Beratung und da sich nichtalle zum weiteren Vorrücken entschliessen konnten, tratensie den Rückweg an. Als sie sich bei der sogenannten«■Cravate» d. h. dem Schneeband, das die südliche Fronteder «Epaule» umzieht, befanden, hörten sie Freudenrufeund gewahrten Menschen auf der höchsten Spitze. Eswaren Whymper und seine Gefährten. Sehr niederge-schlagen und entmutigt langten die Führer am folgendenMorgen in Breuil an.
Trotzdem formierte sich infolge der Aufforderung desHerrn Giordano eine neue Angriffskolonne, bestehend ausdem Abbd Gorret, den Führ rn J. A. Carrel, Jean Bap-tiste Bich und Jean Auguste Meynet. Diese Ge-sellschaft, nebst zwei Trägern, mit Lebensmitteln undStilen ausgerüstet, reiste am Morgen des 16. Juli vonAvouil ab.
Sie stiegen über Mont de l’Eura gegen dieTete du Lion empor und erreichten um 10 Uhr die