Der Canton Zitg. 373
In der Kirche zur Epiſiel-Seite, ſieht ein altes praͤch-tiges Grabmal. Ob demſelben haͤngen an einer eiſernenStange etliche Schilde. Emer derſelben hat das WavenEnglands vor, mit der Umſchrift:
Sanchus Ofaldus, Ren Antzlir, PatranusIIujus Eceletiv.
In dem Cher hat das Edle Haus Zur Lauben von(Gecelenburg verichredene Epitabhia von Marmor, mitgoldenen Auffchriften.
3.) Unſer L. Frauen⸗Capell in der alten Stadt amSee. Hier werden alle Buͤrger-Kinder getauſt. Ver-muthlich weil ehedem in den unrutztgen Zeiten auſſer denMauern der Skadt nicht genugſame Sicherheit ware. DieEntfernung der Mutter-Kirche zu St. Michael mag auchzn dieſer Gewohnheit ihren Antheil beygetragen haben.lobt Peter von Einſiedeln wurde in dieſer Kirche im Jahr18e. von dem Wetter-Stral erſtekt.
) Das Cavpuciner-Kloſter ſteht auſſer der Stadtbor dem Leberer Thor auf ciner Auhoͤhe. Bey demſelbenbat man eine entzuͤkende Ausſicht uͤber die Stadt, derſel-ben Lage, den ganzen ſchöͤnen Ses, und auf die daranliegenden Dorfſchaften. Das Kloſter iſt Ao. 1505. er-bauet worden, Ao. 1624. hat man es erweitert, Ao. 16e5.und in dem folgenden Jabr die neue Kirche auſgeſuhrt.Die Patres beſzen eine zahlreiche, nicht uͤbel ausgewählteBuͤcher-Sammlung. Bey demſelben iſt ein Novitiat,wo die Jugend, ſo dieſen Orden verlanget, die Prob -Zeit aushalten kann; das zwente von allen ſo zahlreichenCapuciner-Kloͤſtern in der Catholiſchen Eidgenoßſchaft.
5.) Das reformierte Schweſter⸗Kloſter der drittenRegel St. Franciſcus bey St. Maria⸗Praſentationſteht auſſer der Stadt, unfern der Pfarr-Kirche zu St.Michael. Aus den reichlich erbettelten Allmoſen einigerSchweſtern konnte man Ao. 1608. ein Kloſter zu bauen
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