den Grafen von Thierſtein , von dieſen aber denFrenherren von Bechbura zu; dieſe leztern nahmenven Zunamen von Falkenſtein an. Hemmann vonBecbburg und Falkenſtein vergabte Ao. 1330.die Burg Falkeuſtein mit allen Rechten, auch mitEinwilligung des Lehenherrn des Biſchofs von Ba-ſel , an Rudſchmann von Blauenſtein DieſerTheil der Herrſchaft iſt Ao. 1402. von Haus vonBlauenſtein um 300. Gulden an Solothurn ver—kauft worden. Vald nachher wurde ſie zu einer Voa⸗—tey beſtimmt. Den andern Theil hat Hans vonFalkenſtein Ao. 1425. an eben dieſe Stadt ver-tauft... Sie wird in das Innere und AuſſereAmt abgetheilt. Das Innere Amt beſteht aus 2.Thälern: Das Balſtal und Guldinthal. DieLaͤnge derſelben betragt 3. bis J. Stunden, die Breiteaber nur eine halbe Stunde.
Die merkwuͤrdiaſten Oerter in dieſem Theil ſind:
Balſtal. In alten Urkunden tragt es den NamenVal; Thal , Pallas-Thal, Pfalz-Thal. Das Thalgrenzet durch ſtarke, aber enge Päſſe, an das Gebiet derStadt und des Biſtums Baſel. Es iſt ſtark bewohnt;ehedem auch mit verſchiedenen Edel⸗Stzen angefüllt gewe-ſen. Obſt und Getreide wachſen haͤufg in demſelben.Die Alpen und Weyden fuͤr das Vieh ſind unvergleich—lich. Nur in dieſem Thal wird ſo viel Butter gemacht,daß die Stadt Solothurn denſelben nicht aufzaͤhren kann;es werden deſſen noch viele Laͤſte auf Vaſel abgeführt.Reb⸗ Hähnen, Schnepfen, und andere Arten von medli—chem Geflügel, ſchwarzes und rothes Wildpret, ſind garnicht ſelten. Der Haupt-Ort des Thals iſt:
Balſtal . Ein groſſer und ſchoner Fleken. In dem-felben ſiehen auf einem Kirchhof: 1.) Die Pfarr-Kirche,welche Ao. 1517. iſt erbauet worden; 2.) die Kirche St.Anna; und z.) St. Antons, und dann noch die St.
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