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Die obere Abtheilung des unteren Lias in Deutsch-Lothringen / von J. A. Stuber
Entstehung
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ordentlich werthvollen und reichen Sammlung mit grösster Liebens-würdigkeit gestattet, wofür ich ihm an dieser Stelle meinen ver-bindlichsten Dank wiederhole.

Die grösseren Fossilien, die sich aus den weichen Mergel-lagen meist in schöner Erhaltung mühelos herausarbeiten lassen,wenn sie nicht frei herauswittern, sind stets verkalkt. KleinereExemplare, so namentlich die Mehrzahl der unten zu beschrei-benden Ammoniten, sind verkiest und häufig durch Oxydationmit einer Rinde von Brauneisen überzogen, welche sie wider-standsfähiger macht. Wie so häufig bei Verkiesung in Thon-schichten, finden sich auch hier meist nur die inneren Windungender Ammoniten erhalten; die Lobenlinie ist an solchen Kies-kernen meist gut zu sehen, was die Bestimmung der Formenbedeutend erleichtert. Die Brachiopoden sind gewöhnlich mit er-haltener Kalkschaale versteinert, unter der jedoch eine Schichtvon Schwefelkies liegt. Das Innere kann dann wieder mit Kalk-spath ausgefüllt sein.

Ich habe aus den Schichten mit Bclemnites acutus derUmgegend von Metz folgende Fossilien bestimmt:

Ichthyosaurus sp.

Acrodus anningiae Ag.

nobilis Ag.

Hybodus (? Polyacrodus ) de la Bechci Ciiaiilesw.

B (?) reticulatus Ag. (Ichthyodorulith),

Krebsscheerenreste.

Ostracoden.

Belemnites acutus Mill.

Nautilus sp.

Lytoceras articulaium Sow. sp.

Ectocentrites italicus Menegh. sp.

cf. Meneghinii E. Sism.

Schlotheimia cf. ventricosa Sow. sp.