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Wien's Wasserversorgung : eine Denkschrift ... / Aug. Fölsch und Carl Hornbostel
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25
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V.

Grandzüge der künftigen Wasser-Versorgung.

Bevor zur Entwickelung der Grundzüge für die künftige Wasser-Versorgung Bezugnahme auf die

geschritten wird, dürfte es zweckdienlich sein zu prüfen, in wie fern die nunmehr ver- fruher gestellten Yd--° . . . .. . becluigimgen.

fiigbar gemachte Fischa-Dagnitz-Quelle im Stande sein wird, den sammtlichen m der

I. Abtheilung gestellten Vorbedingungen zu genügen.

Der Wasserbedarf Wiens für häusliche und industrielle Zwecke, für die Be- Vergleich der verfug-spülung von Strassen und Canälen, für die Versorgung von Bädern, Markthallen,öffentlichen Anlagen, Springbrunnen etc., berechnet sich, wie bereits oben erwähnt, in Stadt.

Uebereinstinimung mit anderweitigen Erfahrungen, auf täglich 1 Million Eimer.

Die Fisclia-Dagnitz liefert aber, nach den vorstehend angezogenen officiellenDaten, schon in der Nähe der Quelle ein Quantum von I '/ 2 Million Eimer per Tag.

Wenn vorsichtshalber auch nur auf eine nutzbare Leistung von täglich 1 '/r Mil-lion Eimer gerechnet wird, so ist damit allen Erfordernissen reichlich Ge-nüge geleistet.

Es kann die ganze Versorgung der Stadt von diesem einen Punkteaus vollständig gedeckt, es kann sogar noch dem Gesuche einiger Ortschaftenausserhalb der Linien entsprochen, und ein gutes Wasser nach Bedarf unter angemes-senen Bedingungen abgegeben werden.

Die vortrefflichen Eigenschaften der Fischa-Dagnitz-Quelle, die Unabhängig- Beschaffenheit deskeit derselben von den äusseren Witterungs-Einflüssen, der zu allen Zeiten gleichmässige ^ ei ß US ° fulutenZufluss, die Frische und Reinheit des Wassers, sowie die angenehme, stets gleicheTemperatur, sind bereits an anderer Stelle gebührend anerkannt.

Zur Bekräftigung dessen wird an alle Jene, welche sich für die Wasser-Ver-sorgung Wiens interessiren und deren giebt es wohl recht viele das Ersuchen

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