Rnppia.
Laichkräuter.
Potamogetoneae. 15
Nüßchen sitzend, glatt oder auf der Rückenkante vielkerbig. Böminghaussen brief-lich. Rchb. Fl. germ. p. 6. PL erit. VIII. p. 23 ic. 1003.
Wächst am Rande der Landseen und auf überschwemmt gewesenen Plätzen. Juli— Oct. 2s.Taf. XVI. 21. Hannichellia pedunculata Rchb. Gestielte Zannichellie.Blüthe gestielt, Nüßchen an der Basis in einen Stift verlaufend, Rückenkantengeflügelt, gekerbt. Rchb. in Mössl. Handb. und Plant. erit. VIII. p. 24. ic.1007. Fl. germ. p. 6. Z. pedicellata.
Von voriger im Wuchs ähnlichem Art durch den Stiel der Blüthe und die vonStiften getragenen Nüßchen unterschieden.
Wächst in süßem und salzigem Wasser. Juli—Ort. 2s.
Taf. XXII. 22. Zannicbellia gibberosa Rchb. Höcker-Zannichellie. Nüß-chen an der Basis stistartig verdünnt, auseinanderstehend, an beiden Kantenmit ausgeschweift gezahnter Flügelkante. Rchb. in Mössl. Handb. und Plant,erit. VIII. p. 24. ic. 1006. Fl. germ. p. 6.
Wächst an der Elbe bei Blankenese in der Gegend von Hamburg . Hühner. 2s.
Taf. XVI. 23. Zannichellia polycarpa JSolte. Vielnüssige Zanichellie.Nüßchen sitzend, glatt, mit ausgeschweift vielzahniger Rückenleiste, Griffel endlichsehr kurz. Nolte brieflich. Rchb. in Mössl. Handb. und Plant. erit. VIII. p.24. ic. 1004. Fl. germ. p. 6.
Ihre Früchte sind mehrzahniger als bei andern, kurz gebaut und zusammengereigt.Die Abbildung zeigt die Pflanze des Autors.
Wächst an der Küste von Holstein. Pros. Nolte. 2s.
Taf. XVI. 24. Zannicbellia maior ßönnmgh. Große Zattnichellie.Oberste Blätter sehr lang; dreistündig, Nüßchen fast sitzend, Rückenleiste schwachgekerbt, v. Bömingh. brieflich. Rchb. in Mössl. Handb. u. Plant. erit. VIII. p. 24.Abbildung der Pflanze aus der Flora von Münster , von Brünner gefällig mit-getheilt. Blüthen, diese in den Fruchtzustand übergehend. Zwei Nüßchen zerschnitten,eins mit dem ganzen Saamen , das andre mit Bloslegung des Keimlings. Dann einSaamen mit unten geborstener Schale, einen Keimling in seiner Lage im Saamen undzwei während der Keimung, so daß der eine die bereits aufgesprungene Scheide und dasheraustretende Spitzfederchen zeigt.
Wächst in stehenden Wässern. 2s.
XI. Rnppia Lim. Ruststie. Scheide. Kolben zweiblüthig, Blüthen zwitter-lich, eine nach oben, die andere nach unten gerichtet Staubgefäße 4. Pistille4i Nüßchen langgestielt. ■— Aart fadenförmig langestreckte feinblattrige, imSalzwafser fluthende Kräuter.
Taf. XVII. 25. Ruppia ro stellata Koch. Schiefgeschnabelte Ruppie.
Beutelfacher rundlich, Nüßchen schiefgeschnabelt. Koch brieflich vorn 23. Febr1824. Rchb. pl. erit. II. p. 66. ic. 306. Fl. germ. p. 6.
Von zarterem Wuchs als folgende Art, die Scheiden schmaler, ohne Ecken. A. Kol-ben mit den Blüthen. B. Derselbe nach Wegnahme der Blüthen. C. Nüßchen.D. Dasselbe zerschnitten.
Wächst im Salzgraben bei Artern in Thüringen und am Strande der Ostsee . Aug.—Oct. 2s.
Taf. XVII. 26. Ruppia maritima Lim. Geradgeschnabeite Nuppie.