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Der Diluvialsand von Hangenbieten im Unter-Elsass, seine geologischen und palaeontologischen Verhältnisse und Vergleich seiner Fauna mit der recenten Fauna des Elsass / von A. Andreae
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Alter zuschreiben will und ihn „für Hochwassersclilamm aus der-selben Zeit“ hält, „welcher der Mosbacher Sand angehört“,denselben also in sein Unterpleistocän stellt, während er denThallöss zum Mittelpleistocäu rechnet. Wir sehen, dass dieobige Ansicht auf die geologischen Verhältnisse der Umgegendvon Strass bürg gar nicht und am allerwenigsten auf das Profilvon Hangenbieten passt, weshalb ich mich auch hier dersonst so bezeichnenden Benennungen Sandberger’s „Berglöss“und „Thallöss“, enthalten habe. Von Wirbelthierresten scheintin diesem oberen Löss fast nichts vorzukommen; doch fand ichin der Strassburger Sammlung ein Geweihfragment eines Hirsches(Gcrvus canadensis Beiss.), welches aufgeklebt und mit demFundorte „Achen he im Lehm“ versehen w r ar. Der FundortAchenheim , 1 Kilometer nordöstlich von dem hier geschildertenProfile, wurde schon mehrfach in dieser Arbeit wegen seinergrossen Aufschlüsse im oberen Löss erwähnt.

II. Gruppe.

Betrachten wir zunächst die obere Abtheilung dieser Gruppe,den Sandlöss oder tieferen Löss mit Süsswasserconchylien, sodrängt sich uns die naheliegende Frage auf, ob dieser Lössnicht das genaue Aequivalent des unteren Löss oder Sandlössvon Schumacher ist, der eine so grosse Verbreitung auf dertieferen oder Schiltigheimer Terrasse erlangt, auch in MengeSüsswasserconchylien enthält und nach unten hin in engster Be-ziehung zum rothen regenerirten Vogesensande steht. Ich zögerenicht, diese Parallelisirung vorzunehmen, obwohl die Faunen nurim Wesentlichen und nicht ganz genau übereinstimmen, fernernamentlich ein bei Strassburg stellenweise so massenhaft auf-tretendes Fossil — die Succinea oblonga var. Schumacheri— in unserem Profil fehlt. Immerhin muss ich noch voraus-