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Der Diluvialsand von Hangenbieten im Unter-Elsass, seine geologischen und palaeontologischen Verhältnisse und Vergleich seiner Fauna mit der recenten Fauna des Elsass / von A. Andreae
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VI. Bemerkungen zu den einzelnen in derArbeit erwähnten Formen und Beschrei-bung der neuen Arten und Varietäten.

Gattung Vitrina.

Bei Hangenbieten sind die Vitrinen nicht so selten wiebei Mosbach ; es fanden sich jedoch nur 2 Arten.

Vitrina ( Semilimax ) Kochi n. sp. Tf. I, CO, 63.

— ( Semilimax ) elongaia Dep. Tf. I, 64, 65.

Von der ersteren Art untersuchte ich 37 Exemplare,von der anderen nur 5; jene überwiegt also bei weitem. Merk-würdiger Weise findet, wie es scheint, im Mosbacher Sand dasumgekehrte Verhältniss statt. Koch (1. c. p. 49) erwähnte vonMosbach andere Arten Vt. ( Semil .) diaphana, Vt. ( Semil.) brevisund Vt. ( Phenacolimax ) pcllucida , die er alle damals nur inBruchstücken besass, weshalb auch wohl keine ganz sichereBestimmung in dieser so schwierigen Gruppe möglich war. Ichkenne nichts von den obigen Arten aus dem Sand von Mosbach ;auch versicherte mich Böttgeb, dass nur 2 Arten dort ver-kämen, und dies sind, wie ich mich durch Augenschein über-zeugt habe, die gleichen wie bei Hangen bieten.

Lebend kommen im Eisass Vt. pellucida Müll., Vt. eUipticaBeown. und Vt. diapliana Dep. (Tf. I, fig. 61) vor. Die beidenersten Arten fand ich auf zahlreichen Vogesenburgen, die letzterelebt mehr in der Ebene und ist namentlich im Itheingenist häu-fig. Eine weitere Art Vt. brevis Fee. (Tf. I, fig. 62) scheint inDeutschland auf das Neckarthal beschränkt zu sein, wo sie beiHeidelberg allerdings bis an die Rheinebene herantritt. Vt. elon-