53
Vorderansicht, welchen unsere Art mit 17. Peyorarii gemein-sam hat.
Vt. Koclü findet sich im Diluvialsand von Ilangenbietenund Mosbach .
Gattung Hyalinia.
Im Diluvialsande von Ilangenbieten findet sich nebender ziemlich häufigen Hyalinia nitidula Dkp. (Tf. II, fig. 23)auch, jedoch viel seltener, Jlyal. nitens Mich. (Tf. II, fig. 24).Sie sind leicht dadurch zu unterscheiden, dass die letztere beider gleichen Grösse und Zahl der Umgänge flacher ist und einenviel stärker erweiterten letzten Umgang besitzt. Beide Artenfinden sicli auch lebend im Eisass.
llyal. radiatnla, welche im'Diluvium von Mosbach häu-fig ist, scheint bei Ilangenbieten selten zu sein, denn ichbesitze nur ein ganz vollständiges Exemplar. Dasselbe stimmtganz mit der lebenden Form überein und zeigt sehr deutlichdie starke und regelmässige Streifung. Ein ganz ausgewachsenesgrosses Exemplar der llyal. pura Ald., die bisher soviel ichweiss noch nicht im Diluvium gefunden wurde, liegt mir fernervor; auch hier konnte ich keinen wesentlichen Unterschied vonder lebenden Form wahrnehmen.
Hyalinia crystallina Müll. Typ. (Tf. I, fig. 9, 10, 19,32) ist recht häufig und findet sich neben ihr die mit weisserMundlippe versehene var. subterranea Bgt., sowohl im Dilu-vialsand in den oberen Mergelschichten von Hangenbieten,als auch unter den recenten Exemplaren im Bheingenist. Ichkann dieselbe unmöglich als Art trennen, da sie sich nurdurch das Vorhandensein der weisslichen Lippe, mit welcherder Mundsaum innen belegt ist, unterscheidet, und gerade dieserUnterschied dadurch hinfällig wird, dass die weissliche Lippein sehr verschiedenem Grade der Ausbildung vorhanden sein