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21 (1850) Die Umbelliferen der mitteleuropäischen Flora / von H.G. Ludwig Reichenbach
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haft. Die Blätter bringen zu Spliondylinm; allein der Standort nähert esdein II. nspprum. Man darf nämlich nicht verschweigen, daß es Formen giebt,welche sicher zu II. aspennn gehören, allein die Blätter tief nnd vielfach geschlitztzeigen. Die Unlcrscbcidung nach dem Grade der Theilung der Blätter taugtgar nichts, denn es giebt Blätter, welche auf der einen Seite getheilt oder fieder-theilig, auf der andern Seite ganz sind.

§. 1. Sphondylium DC. Prodr. IV. 192. Berührungsfläche deutlich zwei-striemig. Aeußcre Blüthen strahlend. Blätter fiederthcilig. (Blumenblätter weiß.)

1. H. Sphondylium L sp. 358: Blätter fiedcrtheilig, nntcrseitS steif-haarig. S|ihomlyliimi lirancn Scop. Garn. 204. Engl . Hot. 939. Ilayne Arzw. VII.10. K. Uml). 107. sinud. II. I. 4. Riv. 4.

ß. clegavs K. Syn. cd. 2. 338: Blattabtheilungen zungig, ficderlappig oderfiederspaltig. II. elegans .lacq. Austr. 175.II. Panaces L. Rchli. Exc. 457.lid. Koch (Ist mir nicht ganz klar.)

Wächst auf Wiesen im ganzen Gebiete, auch in den Voralpen. Sommer.

In Dalmatien von De Bisiani angegeben.

Taf. 128. MCMEX1X. Stängelgipfcl nebst Blatt. 1. 2. 3. Verschiedene.Blüthen von oben. + . 4. Blüthe mit vier Blumenblättern, -st. 5. Eine solchemit eingeschlagenen Staubfäden, -st. 6 . Blüthe von oben, um den Durchschnittdurch den steifhaarigen Fruchtknoten zu zeigen.

Taf. 129. MCMIXX 1. 2. Reife Frnchthälfte von außen. +. 3. 4. Dergl.von innen. +. 5. 6 . Durchschnitt durch Halbfrncht. -| . 7. Fruchtträger. +.

I. Wnrzelstock.

ß. elegans K.: Taf. 129. MCMIXX. II. Stängelgipfel nebst Blatt.

2. 8. Panaces L 8 p. 318: verschieden durch nnterseitö wcichwolligbe-haartc Blätter. Ist es eine gute Art? Kaum! - Ist es Linne'ö Pflanze?Ich weiß es nicht, Linne sagt folgendes:Stängcl am Grunde so dick, daßman ihn mit Daumen nnd Zeigefinger nächst der Wurzel kaum umspannen kann,röthlich, gefurcht, schärflich so gut, wie die Blattscheiden, welche beide unterseitsmit starren, znrückgebogenen Haaren. Er wird fast so hoch, wie ein Mensch.Blätter wcchselständig (mit weiter, bauchiger Scheide), sitzend auf ganz kurzem,bald dreispaltigem Stiele; dem seitlichen Stiel sitzt auf eine im Umriß herzför-mige nnd feiner gesägte Blattplatte, deren sämmtliche Lappen spitzlich. DiesesBlättchen ist wenig rnnzlich, glatt, nnterseitS kantn .stark filzig. Dem Mittelsiiclesitzen drei Blättchen auf, von denen die seitlichen sitzend, den vorigen ziemlichgleich, allein ihre Außenseite schmäler. Das fünfte »»paare Blättchen ist größer,allein den vorigen ähnlich und tiefer bnchtig. Die Dolden aus den einzelnenBlattachseln einzeln. Die Hanpthülle aus wenig bleibenden Schuppen, die Nebcn-hüllc aus vielen sehr schmalen kurzen Blättchen. Dolde reich, weit. Blumenweiß, strahlig, groß. Alle Blüthen fruchtbar. Früchte oval, wenig gewölbt, beider-seits mit vier dunkeln Linien. Wächst auf den Apenninen. Ich erhielt es ausSibirien , selten 4 ."