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Hartheugewächse.
Linum , Lein.
945. Linum ä. Lein. Blüthe 5zählig. Staubgefäße 5, monadelphffch, 5abwechselnd verkümmert und beutellos. Narben keulenförmig verdickt lden Blu-menblättern gleichfarbig), Beutel während des Blühens aufliegend. (Keine Achselbl.)
(5154.) 5158. L. angustifolium Huds. Schmalblättriger L. Dreschlein,SchlieHlein. Gestreckt, oben langästig zertheilt. Kelchblättchen eirund zugespitzt,hautrandig und fein gewimpert, etwa so lang als die Kapsel, Blätter linealischlanzetlich, kahl, Saamen regelmäßig, glänzend kastanienbraun. Fl, germ. p. 832.Wurzel etwas ästig, mehrstenglich, zwei- und mehrjährig. Stengel aufsteigendoder aufrecht, fußhoch und darüber, wegen der kleinen Blätter noch schlanker erscheinendals der von L. usitatissimum. Blumenblätter blaßblau, abgerundet und unregelmäßigkerbzähnig.
Die Pflanze Hudsons von Herrn J, Ball an der südlichen Küste von England gesammelt,ist mit den Triestiner Exemplaren ganz übereinstimmend. Die Abbildung in der Engl . Bot. t.381. zeigt ausgeschweifte Blumenblätter, so kommt die Art nicht selten auch bei Trieft vor.L. arvense Bauh. , humile Müll. und gracile Schott, sen. sind dieselbe Pflanze. An steini-gen Orten am südlichen Litorale z. B. auf den Wiesen bei Zaule, Monfalcone . EI. germ. no.1998. — Blüht anfangs Juni. 2 p.
5155. L. usitatissimum Lin. Springlei«, Klanglein. Ausrecht, meist indrei Zweige zertheilt, Kelchblättchen eirund zugespitzt, hautrandig und fein ge-wimpert, kürzer als die Kapsel, Blätter schmal lanzetlich, Saamen an der Basiseinseitig ausgekerbt, matt olivenbraun. Fl. germ. p. 831.
Wurzel etwas ästig. Stengel meist einzeln bis 2 Fuß hoch. Blätter verhältniß-mäßig groß, die untersten über den länglichrunden, stumpfen Saamenlappen am klein-sten, dann nach oben bis zur Asttheilung immer größer, daselbst mit etwas breitererBasis und mehr zugespitzt, von der Asttheilung an nach oben zu wieder kleiner. Blü-then langgestielt. Blumenblätter himmelblau, etwa anderthalb mal so lang als Kelch,etwas ausgeschweift und unbestimmt flach kerbzähnig.
Sclmhlers gute Unterscheidung dieser Art als L. crepitans ist sehr treffend, nurmuß man nicht glauben, daß außer diesem noch ein L. usitatissimum vulgare cxistire,welches von L. humile Müll. oder angustifolium Huds. unterschieden sei, und hier alsVarietät aufgeführt werden könne, während es dort durch dieselben Charactere als guteArt sich standhaft und Jahrhunderte lang sich gleichbleibend, unterschieden hat.
Stammt aus dem Orient, wird häufig cultwirt und verwildert. Juni. Juli. ©.
5158. b. L. cribrosum Rchb. Sieblein. Blätter schmal lanzetlich und so wie dieovalen, breithautrandigen zugespitzten Kelchblättchen siebartig durchscheinend porös,leones Fl. germ. IV. p. 63.
Wurzel sehr dünn, einjährig. Stengel aufrecht oder aufsteigend fadenförmig, meistnur Handhoch, selten bis spannenhoch und darüber. Unterste Blätter kuglich, stumpf,übrige schmal lanzetlich, die obern an der Basis etwas breiter, etwas kürzer gespitzt.Blüthe endständig einzeln, gestielt, Kelch kaum kürzer als Blüthenstiel, Kelchblättchen