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4 (1844) Familie der Nelkengewächse, Theaceen, Linden, Leine und Johanniskräuter: Caryophyllaceae reliquae, Theaceae, Tiliaceae et cum Lineis Hypericineae / von H.G. Ludwig Reichenbach
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Hartheugewachse.

Linum , Sciti-

Kelchblättchen ; 4) lilafarbige Blumen mit dunkleren Adern; 5) nur halbsogroße Kap-sel; 6) nur halb so große, blaßbraune Saamen .

Auf subatpinischen Triften, an Zäunen und Weinbergen im südlichen Gebiete, in Croatien,Kram, Kärnthen, im Friaul, in Tirol, Salzburg, bis München und Augsburg. Fl. exsicc.no. 1499. Juli Sept. 4 .

5172. L. maritimum hin. Meer-L. Kahl, Blatter elliptisch, untere gegen-über, oben wechselständig, lanzetlich, Kelchblättchen eirund, kurz zugespitzt, überder Mitte wimperdrüsig, Blume gelb. Fl. germ. p. 835.

Wurzel holzig, bogig, ästig, mehrstenglich. Stmgel aufsteigend und aufrecht bisanderthalb Fuß hoch, nach oben ausgebreitet ästig, Aeste auch wohl gabeltheilig. Blät-ter bläulichgrün, unterste am kleinsten, umgekehrt eirund, alle dreinervig. Zweigleinwenigblüthig, Blüthen entfernt, klein, Blumenblätter rundlich spatelförmig. Frucht-stiel so lang oder langer als Kelch, Kapsel niedergedrückt, kuglich, Saamen dunkelbraun. '

Am südlichen Litorale. Fl. germ, exsicc. no. 1499. Mai Juli. 4 .

ß. davuricum Schult, ist die größere Form, deren untere Blatter nicht so be-stimmt gegenüberstehen.

Sie wächst an ähnlichen Orten mit der Normalform, wahrscheinlich auf den mehr feuchten

945 . b. Adenolinum Rchb. Felslein. Handb. p. 306. 307. WieLinum, aber die Narben sind staubbeutelsörmig, auf den Griffel aufgesetzt undgelb (die Staubbeutel während des Blühens horizontal aufliegend, wie bei Linmn).

a. Blätter nicht siebartig durchscheinend, Fruchtstiele aufrecht.

5159. A. perenne (Lin.) Perennirender F. Wurzel dickholzig, Stengelmehrzählig, aufrecht, oben abstehend ästig, Blätter linealisch, Kelchblättchen breitoval, ganzrandig, fünfnervig, schmal zugespitzt, kürzer als Kapsel, Blumenblätterüber einander liegend. Fl. Zerrn. p. 832.

Der Wurzelstock bildet bei der mehrjährig gealterten Pflanze eine dicke Holzmasieaus welcher sich mehrere Stengel 2 3 Fuß hoch erheben, deren mittlere aufrecht, dieäußern meist aufsteigend, auch wohl liegend vorkommen, und alle nach oben wechsels-weis in abstehende Zweige zertheilt sind, welche zur Fcuchtzeit langgestreckt, die Früchteaus den langen Fruchtstielen cmporhalten, doch so, daß die Früchte zwar aufrecht, abervdn der Achse ausrecht abstehend, etwas zweiseitig gerichtet erscheinen. Die graulich-grünen Blätter sind linealisch, spitzig, an den Trieben ziemlich dicht gestellt ausgebrei-tet, nur der Mittelnerv fallt deutlich ins Auge, und auch hier sind die untersten diekleinsten. Gegen die Verzweigung hin stehen die Blatter weit einzelner und sind mehraufrecht, auch kommt in der Nähe der Verzweigung, so wie bei L. narbonense einblülhenloser Blätterzweig vor. Da die jüngsten Knospen sehr klein und dicht gedrängtsind, so erscheinen die Trauben anfangs wenigblüthig, zur Fruchtzeit stellen sie aberoft 20 Früchte dar. Die Blüthen sind größer als an L. usitatissimum, Kelch-blättchen sehr breit oval, 5nervig, die weißen Nerven bis über die Mitte sichtbar,Blumenblätter groß, zwischen hellblau und lila, an der Basis gelblich, und von da