Adenolinum, Felslein.
Hartheugewachse.
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die jüngeren Triebe locker beblättert, Kelchblättchen oval und rundlich, über dieHalste stnervig. Fl. germ. p. 832.
Die Unterschiede vvm ähnlichen A. squamulosum, hat die Diagnose entwickelt,dazu kommt noch, daß die Blume ein schöneres, lebhafteres Blau zeigt. Die Saamensind fast schwarz.
Man kann mehrere Formen dieser Art unterscheiden:a. das eigentliche A. austriacum, wie es Jacquin abbildet, lebhaft grün unddie Blumenblätter schönblau, an der Basis gelb, etwas wimperhaarig, auchmit einigen Haaren aus der Innenfläche, die Griffel find hier weit langer als.die Staubgefäße.
ß, barbulatum (Lang) abgebildet auf der folgenden Tafel, ebenfalls lebhaft-grün, am Stengel stahlblau angelaufen, Blumen hochblau, am Nagel gleich-falls gelb und etwas bewimpert, Staubgefäße weit länger als Griffel.
y. marginatum (Poir.) auf derselben Tafel, blaß graulichgrün, Blume blaß-blau. Scheint eine Schattenfocm der vorigen Art, und zeigt dann oft auchzurückgeschlagene Blätter so wie die cultivirte Pflanze von Poiret beschriebenwird, welchem an ihr,'da er wahrscheinlich die Hauptart nicht in Natur vorsich hatte, vorzüglich der Hautrand der Kelchblättchen ausgefallen war, so daßer davon den Namen für fle entlehnte.
Auf Hügeln und Tristen, den Stadtwällen um Wienr v, Leithner, Sauter, im Banat auf Wiesen bei Karlsdorf und bei Grebenacz: Wierzbicki, Pesth bei dem Ziegelofen: Rochel,in Mähren bei Brunn: Hochstetter. Dalmatien , Riviera dei Castelli: Frie clrich Au-gust K, v. S, Juli. Aug. 4.
045. c. Xantholinum Rehb. Gilblein. Handb. p. 306 — 307. anno1836. Syllinum Griseb. anno 1843. Blüthe stzählig. Kelch aufrecht. Blumen-blätter mit aufrechten, zusammenhängenden Nägeln, ausgebreiteter Platte. Narbenlänglich-walzig, aufgesetzt. Paarige drüsenartige Achselblättchen! Deckblätterpaarig gegenüber! —
5171, X. nodiflorum (Lin ) Knotenblüthiger G Einjährig, Blätter um-gekehrt eilanzetlich, und die obersten linealisch-lanzetlich, Blüthenzweige gestreckt,Blüthen entfernt, fast sitzend, Kelchblättchen lanzetlich-linealisch gestreckt, kurzge-spitzt, fein-sägerandig, bis dreimal so lang als die kugliche pyramidal-zugespitzteKapsel. Fl. germ. p. 835.
Wurzel dünn, zerästelt. Stengej einzeln, ziemlich aufrecht mit bis über 1 Zolllangen Blättern, und unten ein oder ein paar Seitenzweigen, mit kleineren Blättern.Der Stengel theilt sich in einer Höhe von wenigen Zollen, in gewöhnlich 3 abstehendeZweige, welche zur Fruchtzeit sehr steif und so lang oder länger werden als der Sten-gel selbst. Die Blume ist doppelt so lang als Kelch, trichterförmig, hochgelb, diePlatte der Blumenblätter oval spitzlich, kleiner als X. klar um. Die Kapsel ist kaumhalb so groß als eine Erbse, die kleinen Saamen schwarzbraun.
Dieselbe Pflanze ist l,iuum liburnicum, welche Scopoli in Jstrien gesam-