Calamagrostis.
Gräser.
Gramineae. 9
a. Granne rückenständig.
aa. Deyeuxia Beauv. Ansatz zu einer zweiten Blüthe; ein an der Spitze büschligesStielchen an der Basis des Rückens der oberen Spelze.
142. v. «trlota P. B. Steifes Schilf. Rispe steif, schmal, Zweige aufrecht,Deckspelzen spitzig, Haarbüschel kürzer als Spelze, Granne wenig länger als die an der Spitzegestutzte, vierzähnige Spelze.
Schlankes Gras von steifem Wüchse, 2 Fuß und höher; Deckspelzen kastanienbraun.Fl. germ. exc. No. 141. exsicc. 1808.
Auf sumpfigen Wiesen, an Gräben. Juni Juli 7s. In Schleswig, Holstein, Mecklenburg ,Lüncburg, Pommern , Brandenburg, Preußen, Nieder-Lausitz. Eine nordische Pflanze.
143. 144. C. sylvatlca P. B. Waldschilf. Rispe'ziemlich steif, Zweige etwasabstehend, Deckspelzen spitzig, Haarbüschel viel kürzer als Spelzen, Granne stark gekniet,die Spelze weit überragend. 2—3 Fuß hoch, Deckspelzen grünlich, gelblich werdend, oftviolett angelaufen. Fl. germ. exc. 142. 143. exsicc. 109. -— Calamagrostis pyramidalisHost. ist eine sehr dichtblüthige Form.
In Wäldern und an dürren grasigen Stellen bis in die Vorgebirge. Jul. Aug. 7s.
145. C. acutiflora ÜC. Spitzspelziges Schilf. Rispe steif, offen, Deck-spelzen lang zugespitzt, Haarbüschel kürzer als Spelzen, Rückengranne nicht viel langer alsSpelze. — Noch naher zu beobachten, ob wirklich nur Form der folgenden, wofür sie mehrereBotaniker ansehen. Fl. gern,. 144. exsicc. 2406.
In Laubwäldern. — Auf der Gcmmi. Brown, im südlichen und mittlern Deutschland : soauf den Jsarinscln gegen Harlaching , Zuccarini, in Salzburg , Kram, bei Trieft. Jun. Jul. 7s.
146. C. montana Host. Bergschilf. Rispe ziemlich steif, offen, Deckspelzenspitz, Haarbüschel eben so lang als Spelzen, Granne langer als Spelze.
Fußhoch, an schattigen Stellen weit höher, steif aufrecht, Deckspelzen gelblich undviolett. Fl. germ. 145. exsicc. 110. 514.
An Bcrghängen, zwischen Gebüsch, auf grasigen Lehnen, gern auf Kalk und Gups, anHügeln, bis in die mittlere» Alpen im südlichen, im mittleren Gebiet bis in den Vorharz.Juli. August. 2s.
bb. Aehrchen cinblüthig ohne Ansatz zu zweiter Blüthe.
141. «, tenella LK. zartes Schilf. Rispe ausgebreitet, Deckspelzen spitz-lanzettlich, Haarbüschel kaum halb so lang als die Spelzen, Spelzen begrannt oder auch un-begrannt, Granne gerade.
Schlanke Pflanze, vom Ansehen der Agrostis vulgaris, spannen- bis über fußhoch.Deckspelzen grünlich und violett. Fl. germ. exc. No. 140. exsicc. 108.
Auf Alpcntriftcn in der Schweiz , Tirol, Salzburg , Oesterreich, nicht gemein. Jul. Aug. 7s.
147— 149. C. l*neudoiihragmHes (Schrad.) LK. Falsches Schilfrohr.Rispe länglich offen, Deckspelzen zugespitzt, Haarbüschel länger als Spelzen, gerade Granneentspringt unter der Mitte der Spelze, ragt wenig darüber hervor.
Schlanke Pflanze 2—4' hoch, Blätter flach, auch zusammengerollt, Deckspelzen imSchatten grünlich, an sonnigen Stellen mit vielem Kupferschimmer, andere violett. Fl.gern,, exc. No. 146—148. Fl. germ. exsicc. 111.
147. Die gewöhnliche Pflanze.