Calamagrostis.
Gräser.
Gramineae. 11
reichblüthig; Spelzen kurz, die äußere stumpf lappig, aus der Spalte begrannt,Granne äußerst kurz, Haare sehr zahlreich, überragen die Deckspelzen.
3—4' hoch, schlank, Blätter schmal, Deckspelzen weniger ungleich; durch reicheHaarbüschel ausgezeichnet. Fl. germ. exc. Nr. 152.
SSet Dresden im Aschachwitzer Kicferbusch, Pillnitz schräg gegenüber. Juli Aug. A-
Aum. Diese und vorige Art dürften wohl als Formen zu Calainagrostis Epigeios
zu ziehen sein. exsicc. 114.
1‘sinmma P. B. (Anunophila Host.) Sandrvhr. Rispe zusammengezogen.Aehrchen vielblüthig mit Ansatz zu zweiter Blüthe, an der Spitze behaartem Stielchen. D eck-spelzen2, häutig, stumpf; die untere kleinere einnervig, die obere dreinervig. UntereSpelze stachelspitzig.
159. ?8. arenaria R. S. Eigentl. ®. Rispe walzig, Deckspelzen lineallanzettlich,spitz, Haarbüschel 3 und mehrmal kürzer als Spelzen.
Steifes, 2 — 3' hohes Gras, Deckspelzen hellgrün, glänzend, Blätter eingerollt;Wurzelstock kriechend. Fl. germ. exc. Nr. 157. exsicc. 1503.
Im Flugsande an den nördlichen Seeküsten, auch häufig bei Venedig ; v. Erxlebcn, v. Kell-ner, Bracht; im Binnenlande; bei Spandau ; Rictschner Haide, Daubitz in der Obcrlausitz;Breskow in der Niederlausitz ; Schloß Fricderikenburg und Gribo in Anhalt , Wittenberg , Dresden ,Darmstadt . Juni Juli. 1 \..
158. Ps. baltica R. S. Baltisches E. Rispe gedrängt, etwas gelappt, Deckspelzenlanzettlich mit pfriemensörmiger Spitze, Haarbüschel fast halb so lang als Spelzen.
Steifes, 2 — 3' hohes Gras, Deckspelzen bräunlich, Blätter eingerollt. Stachel-spitze der Spelzen bald etwas langer, bald kürzer. Fl. germ. exc. Nr. 158. exsicc. 116.
Auf den Dünen des baltischen Meeres; ins Binnenland nicht tief eindringend. Juni Juli.
Milium L. Flattergras. Rispe vor und nach der Blüthe ausgebreitet. Aehr-chen gestielt, mit üppiger, kurz gestielter Blüthe. Deckspelze 2, häutig, unbewehrt, fastgleich lang. Spelze 2, später lederartig, bauchig. Narben fedrig.
159. Hl. ell»s»m L. Ausgebreitetes Flattergras. Halm und Scheiden kahl,Blätter lineal, flach, Rispe ausgebreitet, Wurzel ausdauernd.
2—3 Fuß hohes, hellgrünes, zierliches Gras. Spitze der linealen Blätter zusammen-gezogen. Fl. germ. exe. Nr. 159.
3n Hainen häufig. Mai Juni. 2)..
160. M. vernale MB. FrühlingSslattergras. Halm und Scheiden kahl, Scheidenrauh, Blüthenstiele sparsam behaart, Rispe zusammengesetzt, zusammengezogen, Wurzeleinjährig.
Auf feuchtem Sande in Tauricn, dem CaucasuS. April, Mai. G. Ium Vergleicheabgebildet.
161. M. scabrum r. Nauhes Flattergras. Halm und Scheiden rauh, Rispearmblüthig, gedrängt.
Spannenhohes, zartes, hellgrünes Gras. Fl. germ. exe. Nr. 166. exsicc. 521.
Am Strande der Nordsee bei Overseen, Katwjk in Holland . Mai. G.
Piptatherum Grannenhirse. Rispe ausgebreitet. Aehrchen ein-
^lüthjg, Blüthe auf ganz kurzem Stielchen. Deckspelzen unbegrannt, häutig, ziemlichgleich. Spelzen 2, die untere, unter der Spitze mit abfallenden Grannen hüllt die obereschmälere ein. Narben 2, fedrig.
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