Gramineae.
Gräser.
Orthopogou. 53
begrannt; Spelzen der fruchtbaren Blüthe zwei, untere stumpflich, 3nervig, obere ausge-randet, 2nervig; Spelzen der unfruchtbaren Blüthe zwei, untere ^nervig, stachelspitzig,obere kleiner oder fehlend.
512. O. Uurinnilttl II. Br. Burmanns Gcradbart. Aehre vielblumig;Deckspelze behaart, Granne dünn, spitz, rauh, zähe Blätter lanzettlich, an der Basis wellen«randig, Scheide gegen den Rand hin behaart. FI. genn. 125.
Sumpfige Orte am Litterale bei Aquileja , Jan! Aug. Scpt. 2J.. Neuerlich daher nmlnlati-solius — sollte nun durch den Absender das Exemplar verwechselt worden sein? Doch auch für den//ost'schen Garten wurden die Exemplare von ihrem natürlichen Fundorte genommen.
513. O. undulatisolius R. Br. Wolligblättriger Geradbart. Aehrenwenigblülhig, in Büscheln zu 2 und 3, Deckspelzesast unbehaart, Grannen stark, glatt;Blatter eilanzettlich, an ihrer Basis hin und wieder wellenrandig; Scheide behaart. FI.germ. 124.
An Wegen, im Sande, in Olivengärtcn: Aquileja , Udine , Tommasini. Val Sugano in Tirol,Pollini. Auma bei Botzen, v. Hausmann. Tesfin, Lauis, Luggaris, Codelego, Clefen, Moritz,Thomas. Masena am Val Vigczza bei Crevola und am Golf von Agno am lago di Muzanoam Sän Salvador, Logger. Chiaffo bei Como , Odcscalchio. Turin , v. Charpenticr. Mailand bei Buffalore, Balsamo Crivclli. Verona , v. Charpenticr.
JLappago Schreb. KlottongraS. Zusammengesetzte Aehre, Aehrchen zu 3, ein-blüthig, mittlere taub; Deckspelzen zwei, ungleich, untere klein, nervenlos, häutig, oberegrößer, kahnförmig, spitz, 7nervig, Nerven stachlich, ledrig; Spelzen zwei, häutig, unterelänger, spitz, 3nervig, obere kurz, ausgerandet.
514. L. raeein««a. W. Gemeines Klettengras. Obere Deckspelze grün,dann rvthlich violett. Wurzel saftig, mehrhalmig. FI. germ. 127. exsicc. 1804.
Aus sandigem Boden, auf Lehm und s. f. an Wegen, auf Hügeln. Juni—Aug. ®. Bei Gent in Belgien , van Iloorvbecke; in Mähren : Franzcnsberg und Spielbcrg bei Brünn , Ilochstcttcr.Wagram bei Wien , Unger. Kroatien , Dalmatien , Jstrien, Südtirol , Lombardei , Picmont, Ligu-rien, Wallis . (Der Standort bei Bex vgl. Gaud. I. 175, wohl durch Gedächtnißfehler; diePflanze wächst jetzt dort nicht.)
Kchinochloa. B.B. Stachelgras. Aehren wechselstandig an gemeinschaftlicherSpindel; Aehrchen 2blüthig, die eine Blüthe geschlechtslos; Deckspelzen zwei, untere kleiner,3nervig, obere 5nervig, stachelspitzig, oder aus der Spitze begrannt; Spelze der Zivikterblüthezwei, untere 5nervig, obere nervenlos, unbegrannt; Spelzen der geschlechtslosen Blüthe:die untere voriger ähnlich, die obere viel kürzer, rundlich, oft fehlend.
515. 516. e. crus galli II. Hahnonsporir - StachelgraS. Aehreeinseitig; Aehrchen genährt, rauh, an 5kantiger Spindel.
a. obere Deckspelze stachelspitzig.
b. Fig. 515. Obere Deckspelze lang begrannt. FI. germ. 126.
Gemein auf bebautem Boden. Juli—Sept. O.
517. K. eruciformls Rchb. IlaupenührigoS EtachelgrnS. Aehrchen sitzend, aufrecht, wechselständig, einseitwendig; Spelze der unfruchtbaren Blüthe spitz; Deck-spelzen und Scheiden behaart.
Am Meeresufer, im Sande. Juni. Q. Ragusa, Welwitsch, (von Ncumaycr gesammelt?)Bcrgato bei Ragusa, Ncumaycr. Meeresufcr aus Osero. Juni 1838. Noli.
Panicum L. Hirse. Fennich. Rispe. Aehrchen 2blüthig, die eine Blüthezwitterlich, die andere geschlechtslos; Deckspelzen zwei, ungleich, unbegrannt, untere kleiner