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Unsre Abbild. Tab. 30. CMXXI. Stängel mit unterem Blatte. 1. Bliithche»des Strahls nach Entfernung des Saums. 4- 2. Scheibenblüthchen. + 3. 4. Blumenderselbe». + 5. Saum einer solchen Blüthe. + 6. Spitze der Anthere. + 7. Fach-anhängsel. 4- 8. Pollenkorn. + 9. Gipset eines Strahlgriffels. 4- 10. Dergt. eine«Scheibengriffels. + 11. Griffelscheukel iniierseits gesehen. 4- 12. Pappusstrahl. 4-13. Diagramm des Pappus. + 14. 15. Grundtheil einer Portion PappuS. +16. Spitze des Achenium nach Entfernung der Federkroue. 4- 17. Dergl. von oben. 4-18. Grundtheil desselben. 4- 19. (zwischen 11 und 2, links vorn Stängel) Durchschnittdes Acheniums.
XIV. Inula. Criirtn.
Fr. II. 449. Fig. 170.
Kopf halbkugliff oder glockig oder scheibenförmig, Hüllschuppen dachziegligmehrreihig, Fruchtboden flach oder etwas gewölbt, Felder kaum oder ganz wenigberandet, Strahlblüthen einreihig, zungensörmig, weiblich, auch ziemlich zweireihigoder fehlend. Scheibenblüthen röhrig und zahlreich. Antherenanhängsel lanzettlich,
Schwänze länglichlanzettlich, gewöhnlich doppelt kammig. Achenium stielrnndlichmit einreihiger Federkrone.
a. Strahle» ganz kurz, kaum länger als Hülle.
1. 1. candidn Cass. Hier. 23. 554.: dicht weißfilzig, Blätter eiförmig oder länglich, unterstelaug, Plötzlich gestielt, stängelständige keilförmig gestielt, Köpfchen endständig und achsel-ständig auf kurze» Zweigen, Hüllschuppen länglichlanzettlich, Achenien fein behaart.
Zwei Formen:
a. verbascisolia l)C. l’rodr. V. 464.: Blätter kerbzähnig, Köpfe länger gestrahlt.
Conyza verbascisolia W. Sp. III. 1924. Conyza candida L. 8p. 1208. Sibtli. Fl.
Gr. 861. Teil. nap. 76.
ß. Hmonisol'ta DC. I. c.: Blätter ganzrandig, Köpfe ohne oder mit ganz kurzenStrahlen. Conyza candida W. Sp. III. 1929. Conyza liinonisolia Sibth. 6. Graec. 865.
Wächst int mittelländischen östlichen Gebiet und bei uns nur an ganz trockenenFelsen. 2p Im Küstengebiet Dalmatiens heimisch.
Unsre Abbild. Tab. 32. CMXXIll. II. Pflanze, var. «. I». Stängel. var. ß. 1. Griffelund Scheibenblüthen. 4- 2. Achenium. 4- 3. Diagramm des PappuS.
8. I. bifrons l. Sp. 1236.: Stängel oberwärts gegipfelt verzweigt, drüfig behaart, Neben-zweige knrz, Blätter ziemlich kahl, länglich, bnchtig gezähnt, unterste langgestielt, obereziemlich sitzend, herablaufend geflügelt, Köpfe fast sitzend, Schuppen läuglichlineal, ziem-lich sparrig, Strahlen ganz kurz, Achenien an der Spitze fein behaart. Aster bifronsAI). I'ed. I. 197. Conyza bifrons Gouan Hort, 436. Inula glomeriflora Lam. Fl.
Fr. II. 150. Kclib. PL Crit. t. IV. CCCXLVI. Fußhoch. Flügel der Blätter längeroder kürzer, auch Länge der Blattzähne sehr verschiede».
Wächst auf ganz trockenen Hügeln im mittelländischen Gebiete. Sommer 71 Pavia <
Moretti! Col de Braus bei Nizza Neuter! Rchb. fil.
Unsre Abbild. Tab. 32. CMXXIll. 1. Zweig mit Blatt. 1. Hüllschuppen. 4-2. Strahlblüthche». 4- 3 Scheibenblüthen. 4- 4. Antherenschwaiiz.
8. 1. €unyxa DC. Prodr. V. 464.: filzig behaart, Stängel oberwärts zipflig verzweigt, Blätterlänglich, spitz, bnchtig gezähnt, unterseits leicht filzig, unterste lang gestielt, obere fastfitzend, Köpfchen tragende Zweige ganz kurz, Hüllschuppen lanzettlich mit abstehenderlfiattiger Spitze, Zungen 2—3zähnig, sehr kurz, Achenien kahl oder am Gipfel kurz