Ilioris, Schleifenblume.
Viermächlige.
35
stuhl, kaum ausgekerbt, Blätter dicklich, umgekehrt eirund - spatclförmig und wenigsagezahnig, obere lanzctlich stumpf und ganzrandig. Fl. K ei m . »>:><). _ i c . Blütheund Schötchen.
Etwa Handhoch, aufrecht, die Zweige ausgebreitet-aufsteigend, der Kelch violet, dieBlume weiß. Durch das vollkommen abgerundete Schötchen besonders von der folgendenArt verschieden. Dieß Pflänzchcn ist noch weiter zu beobachten.
Am Odcmvaldc, von Würzburg gegen Heidelberg hin: lladins. Juni. ©.
4197. I. amara L. Bittere <Tch. Schötchen in Trauben, ausgeschnitten und 2-spitzig, Spitzen kürzer als der Griffel und gegen einander geneigt; Blatter nach derSpitze zu breiter, etwas grob - und stumpfgezahnt. Fl. gcmi. ,>. 6!)5. — ic. Schötchen.
Handhoch bis fußhoch, Stengel kantig, Blätter 1 — 2 Zoll lang, aus schmalerBasis breiter werdend, jcdcrscits mit 2 — 3 rundlichen, auch wohl länglichen und abge-stumpften Zähnen, oberste Blätter nur jederseits einjährig oder ganz, zahnlos, alle an derSpitze abgerundet. Zweige zahlreich, gerade, abstehend, Blumen weiß, Blüthenstand gehtsehr bald in eine Traube über. Bisweilen ist Stengel und Kelch röthlich. (l. luslcuulis
Lcjeunc.')
In Kalkgegenden auf Aeckern und Weinbergen im südlichen Gebiete, aus der Schweiz vonBasel aus durch das Rhcinthal bis Bingcn, im Mainthalc von Würzburg bis Wcrthhcim, Ge-gend von Spaa, in Sachsen bei Halle : 8>>r.; bei Eilcnburg: llindcr.
4198. I garrexiana All. (darrexianische Sch. Kleinstrauchig, Schötchenstumpf umgekehrt - herzförmig; Blätter lcdcrartig, länglich-linealisch, nach der Spitzeetwas breiter und abgestumpft, ganzrandig. Fl. gcrm, p. (!(!(>.*) — ic.
Stammchcn holzig, Zweige aufsteigend 4 — 8 Zoll lang, Doldcntrauben sich sehrbald traubig verlängernd, Blumen weiß, äußere Blumenblätter sehr groß.
Wächst in Piemont, auf dem Alant de Tqmle bei Nizza : lloissicr; Apuancn, Ligurie».Juni, Juli. Y.
4199. 1. sempviviiens Jj. Jmmergriitte' Seh. Kleinstrauchig, Schötchen oval-krcisrundlich, mit schmalem Ausschnitt und spitzigen Ecken; Blätter lcdcrartig, läng-lich, aus schmaler Basis, stumpf abgerundet, kahl. Fl. germ. p. fili«. — ic.
Voriger überaus ähnlich, die Blätter breiter, die Schötchen spitzig.
Am sandigen Ufer des Ballion bei Nizza. Juni, Juli. t>.
4200. I. saxatilis L. <3teiti=®d).' Kleinstrauchig, Schötchen eirund-rundlich, scharfausgeschnitten, Ecken spitzig; Blätter lincalisch-dreikantig spitzig. — Fl gcnn. «iO.Abbild . 4200. —
Kleines, knorriges Sträuchlein, die kurzen holzigen Zweige von den abgefallenen Blät-tern warzig, die Blätter selbst hart und fast nadclartig steif. Doldentraubc sehr bald inFruchttraube sich verlängernd.
In der Schweiz auf dem Jura im Gebiete von Solothur» nach Gandhi; in Piemont , derNovarese. Juni. tz.
4201. I. semperllorens L. Jmmerblühende Sch. Kleinstrauchig, Schötchen
5