Körner«, Ämiete.
Viermachtige.
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ausbreitend, einen aufrechten bis fußhohen Stengel, auch wohl einige Scitcnstcngel treibt.Kraut saftgrün und kahl, Blüthenzweigc wenig zahlreich, abstehend, Blüthen in schlafferDoldcnlraube, Stiele 3 — 4mal so lang als die Frucht. Schötchen zwischen linsenförmigund kuglich, bräunlichgelb und sehr hart. Die Saamen jcderseits etwa zu 0, im reifenZustande immer randwurzelig, unvollkommen gesäumt.
An Kalkfelscn in dcn Boralpen des ganzen südlichen Gebietes und von dort hier und damit den Gebirgsbächcn hcrabgeschwcnimt. Juni bis August. F. Bon Manchen sogar für ein-jährig gehalten; allerdings blühen auch einzelne Exemplare aus Saamen schon im ersten Jahre.Mag bisweilen auch wohl 3 u. m. Jahre dauern, ist aber wohl nur auf dcn Höhen pcrennirend.
4265. K. auriculata (Cochlear.) Lam , Im Wuchs voriger ähnlich, die Stengel sehrschlank, die Stengelblätter tief pfeilförmig. Fl, germ. <«>!).
An Alpenselscn in Savoien, Kä'rnthcn (woher ich indessen noch kein übereinstimmendes Exem-plar gesehen habe), in der Schweiz nach Gaudin, Juni, Juli. $. •
HI4. Koniga AAans. R.Br. Koniga. Schötchen oval-rundlich, ziemlichplatt, Saamenstrange mit ihrer Basis der Scheidewand angewachsen. Saamen in jedem Fache 1 — 2 — 3, hautrandig. Kelch offen, Blumenblätter ganz, weiß,Staubfäden ohne Anhängsel, 8 Drüsen. — (Der Name Lobularia Desv. ist so»»nöthig als unrichtig, da schon Savigny mit demselben bekannte Seeschwämme be-zeichnet hat, Koniga aber an Charles König, den Herausgeber der Ammis »tHotany sehr deutlich erinnert.)
4266. K. maritima ll.Br. Seestrandö K Niedergestreckt, Blätter lineal-lan-zctlich, Schötchen zugespitzt. t<'l. germ. (»09.
Wurzel etwas ästig, Stengel kaum an der Basis verholzend, bis über einen Fußlang, dünn und langästig, nebst den Blättern mit gespaltenen Härchen besetzt, Doldcnlrau-ben verlängern sich nach dem Abblühen zu lockeren Trauben, an deren Schötchen der Griffeletwa ein Dritttheil der Länge des SchölchenS mißt?) Die zwei oder durch Hemmung ein-zelnen Saamen sind bei der Reife ringsum hautrandig.
Am sandigen Scestrande des adriatischcn Meeres bei Fiume, des mittelländischen bei Rizzä,Oncglia und in Liguricn. Juni, Juli. 2f.
4267. K.halymirolia(Lnnar,)^W. Dreitblntterige K. Halbstrauchig, aufsteigend,Blätter länglich-lanzetlich, stumpf, grauschuppig, Schötchen rundlich kahl, etwa dop-pelt so lang als ihr Griffel. Fl. germ. 009.
Wu rze l und Stengelbasis holzig und knorrig, die kcautartigen Zweige aufsteigend,etwa handhoch bis spannenhoch, so wie die Blätter grau. Die Doldentrauben dicht undvielblüthig, auch zur Fruchtzcit wenig verlängert. Die meist paarigen Saamen mit breitemFlügclsaum.
An sonnigen Bergen und Hügeln um Lucka und Bologna, in Piemont an den Felsen und