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- Serapias Lingua L. Cod. 8866! • >.’
Serapias oxyglottis Bert. Am. It. p. 202! .
Serapias glabra La Peyr. FI. Fyr. ohne die Shnonpme !
öclikorine Lingua Fers. Syn. II. 512.
Ilooh. Ic. I. t. 11! St. Amans FI. Ayeu. Bouquet PL 8!
Trugkuolleu kuglig, der eine lang gestielt; M dieser Art und 8. cordigerabesonders häufig nebst den Ncbenwurzeln mit zahlreichen fadigen Papillen besetzt.Nebenwurzeln dicksadig. Stängel stielrund, kräftig, 3zöllig, auch über Fuß hoch.Scheidenblätter gestutzt, auch spitz- Laubblätter linearlanzettlich oder lanzettlich,spitz, meist der Länge der Lippen entsprechend; schlafi, oft gekrümmt, krumm, jasteif ausrecht, das oberste den Stängel einscheidend. Aehre wenigblüthig (seltenüber 8), Blüthen gleich nach der ersten Entwicklung von einander entfernt. Deck-blätter spitzciförmig, die ungedrehten Fruchtknoten einhüllend, meist kürzer alsBlüthen, oft ganz purpurn. Obere Blüthenhülle ganz helmig, indem die 3 äußernHüllblätter bis zur Spitze an einander gelegt find, bald länger, bald kürzer alsdie Seitenlappen der Lippe, weißlich fleischroth. Aeußere Hüllblätter länglich, spitz,innere linearlanzettlich, oben oft feingespitzt. am Grunde erweitert. Lippe drei-lappig, seitliche Lappen bald halb eiförmig, bald stumpf vierseitig, vorn bisweilenspitzeckig, die Säule umfassend, Mittellappen zungenförmig, am Grunde oft herz-förmig, vorn spitz, oder zugespitzt, in der Mitte bald glcichbreit, bald breiter;um äußersten Grunde genagelt, mit einem länglichen, auch wohl geigenförmigenWulste, der vom Fuß der Säule über den kurzen Nagel auf die Lippe übergeht.
■ Der Mittellappen rollt sich in der Knospe um den ganzen Rand herum ein undist später meist zurückgeschlagen, indessen bei einer Abart immerwährend aufgerich-tet (var. orthoglossa Durieu!). Die Seitenlappen find schwärzlich purpurn, dieScheibe und der Mittellappen violcttpnrpurn. Noch ist zu bemerken, daß die Lippebald gar keine, bald wenige, bald sehr viele selbst über die ganze Fläche verbrei-tete Papillen besitzt, deren Bau wunderbar ist, indem die Membran dieser walzi-gen Körper an vielen Orten warzig nach Außen erhaben ist. Ich sah öfters dieseAusbauschungen mit einer dunkeln Masse erfüllt. Säule schmal, aus die Lippeübergeneigt, der Schwertsortsatz immer ganzrandig beobachtet.
Diese Pflanze, der miltclländischen Flora eigenthümlich. erscheint Mitte und Ende desFrühlings im Gebüsche (Müller!), an grasigen Plätzen (Pariatore! Aunier!), aus trocknen Wie)en{De Martrins!), in Pinienwäldern (Willkomm!).
Deutschland : Littorale: Osero Noe! Punta Kreci bei Pola Papperitz! LossinoTommasini brieflich! Frankreich : (ziemlich viele Standorte im Lecoq u. Lamotte Cat. Rats.aufgeführt!) Montauban und Larambergue (Montagne noire) De Martrins! La teste de BuchChautelat! Tartas tSandes) Mellenbonrg! Montpellier Delile! Bentham ! Torsion Auiende!Bayoune Endress! Pan De Forestier! ßarcennt Aunier! l'Escalalsien De Forestierl OrlhisGarnier! Corsika: Tizzano Kralik! Bastia Sieben! Ajaccio Maire! Spanien : FiguerasBourgeau! Gijon , Oviedo Durieu! Malaga : S. Roaue Willkomm! Cadix Fauche! Picachode Alcala de los Gazules Bourgeau! Gibraltar Schott! Sierra de Guadarrama Boutelou!Puerto Real Bourgeau! Balearen Colmeiro! daselbst auf Majoren Cambessedes! Portugal :Alben dos Maurog Link! (Algier : Oran Loo«.' Algier Guyon! S3'irman6reiä Durieu! StoraDurieu! Bona Steinheil!) Italien : Nizza Risso! Barla! Lucca Hughes! Treviso Maier!