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Beschreibung der verschiedenen Zeichnen- und vorzüglich beim Bergbau nöthigen Vermessungsinstrumente : von Johann Gotthelf Studer
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D.ie kleinen Handzirkel sowohl als die Stückzirkel,sind ihrer Bauart nach eben so wie die großen eingerich-tet, nur daß man sie, und vorzüglich die Stückzirkel, obenmit einem Stielchen » 13. versieht, theils des beque-

men Anfassens und Drehens wegen, wenn man den Kreis-bogen zieht, theils auch, dgL man sie nicht so leicht, wennsie einmal gestellt sind, verrückt.

Oft bringt man bei solchen ganz kleinen Zirkeln, undzwar mit vielem Vortheil für den Zeichner, um kleineKreisbögen zu beschreiben, an dem einen Schenkel stattder Einsetzspitze, gleich eine Reißfeder oder Bleirohr der-gestalt an, daß das Knie b unmittelbar in den Schenkeleingestrichen ist. A d am s erwähnt eines solchen Zirkels un-ter dem Namen Bogenzirkel, wahrscheinlich weil er keinen an-dern Zweck hat, als bloß Kreisbögen damit zu beschreiben.

§. 12 .

Außer den §. Z. erwähnten Eigenschaften eines Zir-kels, die ich bei jedem der hier angeführten voraussetze,müssen die Kniee der Einsetzsiücke so beschaffen seyn, daßsie auf jedem Punkte fest stehen, daher etwas strenge dochgleichförmig sich bewegen; übrigens, wenn man den Zir-kel aufmacht und das Gelenk der Reißfeder oder des Blei-rohrs zu, muß die Spitze desselben immer die Mitte derandern Zirkelspitze verfolgen und nicht seitwärts abwei-chen. Wenn alles Winkelrecht gearbeitet ist, wird mandiese Eigenschaft auch nie vermissen.

§. iZ.

Ob man gleich mit dem §. n. gedachten Zirkel Kreis-bögen von ziemlich kleinem Durchmesser, wenn er gut ge-