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Z. 24.
Um bei der Beschreibung des gewöhnlichen Gruben«kompasses, der ohnedieß gewiß fast jedem Künstler bekanntist, nicht weitlauftig seyn zu dürfen, füge ich eine Durch-^/rrHchittszeichnung, ^'8- 47 , und einen Grundriß, k'iZ. 43, bei.
In den messingenen Ring s, welcher vermittelst vierversenkter Schrauben b auf die rechtwinklicht gearbeitetevierseitige Platte e ausgeschraubt werden kann, ist derStunden- oder Theilungsring ä von unten eingesprengt.Da sich nun dieser an den in dem Ring a vorstehendenbreiten Stab e anstemmet, so wird der Theilungsring ä,der ohnedieß schon scharf eingedreht werden muß, durchSAnschrauben des Kastens a dergestalt festgedrückt, daß erscharf auf der Platte e aufsitzt und sich nicht verrückenkann. Der Stahlstift, auf welchem sich die Magnetnadelk bewegt, und dessen schon §. 17 gedacht, ist dergestalt imMittel der Platte eingeschraubt, daß sein Kopf auf deruntern Seite bei § versenkt ist, und der Stift selbst aufder Oberfläche der Platte senkrecht sieht.
Ein gutes reines Spiegelglas 3 , welches auf derobern Seite des Stabes e aufliegt mnd von dem scharfeingesprengten messingenen Ring i festgehalten wird, schütztdie Magnetnadel fürm Herunterfallen vom Stift, undhindert alle äußere Luftbcwegung, so daß die Nadel rn«hig werden, und richtig einspielen kann. Dieses Glashat außerdem auch noch den Vortheil, daß man durch dieFeder ll, k-K. 43, welche vermittelst des Schiebers I ge-hoben wird, die Magnetnadel vom Stift abheben, undan das Glas andrücken kann, wodurch der Stift, weil dieNadel nicht immer, sondern nur beim Gebrauch auf sel-