Liliacee«.
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Taf. CCCCXLVII1. Blüthe offen 7 eine andere von der Seite gesehen, eins deruntern Blätter, Zwiebel.
Unten ein Kelchblatt von I. Oesneriana L. Fl. germ. 104. 703.
Wächst in Italien . Der Standort in der Ft. germ. a. a. O. gehört zu T- maleolens, —April. 2 p.
986. Tulipa praecox Ten. Frühe Tulpe. Blüthenstiel späterhin längerals das oberste Statt, Kelch groß, äußere Kelchblätter größer und zugespitzt, der Fleckan der Basis breit, eirundlänglich. Bertol. Fl. it. IV. 79.
Taf. CCCCXL1X. Blüthe und Blatt.
987. ß. Foxiana Reboul. Kelchblätter umgekehrt eirund, innen stumpf.
Wächst in Italien , vorzüglich im Florentinischen. März. April. 2 p.
Anmerkung. Beide Arten und noch eine dritte, die T. Ditlieri finden fich am besten unter-schieden in: Alexis Jordan observations sur plusieurs plantes nouvclles rareson critiques de la Flore de France. Premier fragment. Paris 1846. nebsttab. 5. Sorgfältige Beobachtungen bei d^r Cultur wurden au» angestellt von,englischen Gesandten Fox Strangioays, veral. Bot. Reg. no. 1419 unter T. sca-briscapa n. 1990 und unter T. maleolens XXV. n. 66.
988. Tulipa maleolens Reh, Uebelriechende Tulpe. Stengel kahl,Blätter lanzetlich, rinnig, tvellig und gewimpert, äußere Abschnitte der Blüthe länger,eirund oder eirundlänglich, zugespitzt, innre länglich elliptisch stumpf, der Grundfleck breitrhombisch, ausgekerbt. Reboul. select. sp. lulip. n. 4. et ad spec. Tulip . app. I. —Bot. Reg. XXV. 66. T. Oculis-solis Gaud. helv. 11. 503.
Taf. CCCCL. Blüthen, von der Seite und innen gesehen.
Pistill mit Staubgefäß, Zwiebel.
Wächst in der Schweiz bei Sitten : Rion! Dr. Logger! Mai. 2p.
A u m e rk u n g. Viele Eremplare die ich erhielt kommen überein in Schlankheit und in Kleinheitder Blüthe und der Gestalt der Abschnitte derselben, sowie in der Gestalt des Grund-flecken, durch welche Merkmale sie sich von der vorigen allerdings unterscheidet. HerrW. Fox Strangways fand sie auch an Weinbergen und Feldern bei Florenz un-terhalb S. Miniato, häufiger bei S. Marghcrita und bemerkt, daß sie unter allenTulpen zuletzt blüht. Die scharlachrothe Blüthe ist äußerlich grünlichbleigrau ange-laufen, der schwarze Fleck inwendig glanzlos, deutlich schwefelgelb umsäumt.
CXIjII. IiHium L. Lilie.
Blüthenhülle trichterglockig, die einzelnen Abschnitte mit längsverlaufenderHonigsurche. Griffel kopfsörmig dreinarbig. — Zwiebelknylle ziegelschuppig.
a) Martagon, Türkenbundlilie; Blüthen überhängend, umgerollt.
989. Jiilium Martagon L. (Semeine Türkenbundlilie. Blatter quirlständig lanzetlich oder umgekehrt eilanzetlich. Fl. germ. 103. 694.
Taf. 006014. Die Pflanze blühend.
Blüthenabschnitt mit Staubgefäß, Kapsel querdurchschnitten, eine andere aufge-sprungen, Same, derselbe zerschnitten und Kern zerschnitten.
Wächst auf Waldbergen in der südlichen und mittlern Region, im Norden hier und da.Juli. August. 2p.
Anmerkung. Auch in den Gärten cultivirt man die ziemlich beständigen Abarten in Hinsichtauf Blattform und Ueberzug des Stengels, welcher weichbehaart oder kahl ist, letzteForm ist L. glabrum Spr.
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