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7 (1846) Die Cyperoideae oder die sämmtlichen Riedgräser und Binsengewächse der deutschen und mitteleuropäischen Flora, nach den neuesten Entdeckungen / bearb. von H.G. Ludwig Reichenbach
Entstehung
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13
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Carex.

Cyperoideen. Cyperoideae. 13

ticfje Schuppe; zwei Narben , untere Blattscheiden ohne Fasernetz. Rchb. FI. germ.add. 418. b.

Wurzelstock von der Starke einer Rabenfeder, sprossend, Blatter zahlreich, fast solang als der blühende Kalm, Scheiden schön rothbraun, Platte breitlineal, am Kiele undRande wenig rauh. Kalm dreischneidig, gestreift. Deckschuppen lang, die unterste meistüber die oberste männliche Aehre hervorragend. Weibliche Aehren meist schmächtiger alsbei der zunächst verwandten C. acuta. Schuppen lanzettlich zugespitzt, hellbraun mit grü-nem Kiele. Früchte hinfällig. Männliche Aehren kurz, die oberste meist keulig verdickt,Schuppen oval, stumpflich, hellrothbraun, mit grüngelbem Kiel .

An sumpfigen St.llen der Gebirge. Sommer. 2s- .,,Bij Utrecht van den Krommen Rijn :"». Hall. Unsere Exemplare aus Schottland ; Clova bei 3660' Kellermann! Ball! Babington!Stockholm . Nymann! Westberg! Christiani«. Blytt!

Mclanastes: Dreinarbige schwarze Riedgräser.

588. v. Vahlii Schk. Dahl's Segge. Aehren zwei bis drei, rundlich, auf-recht, die oberste mannweibig, unten männlich, die untere kurz oder länger gestielt, aufblattige lanzettliche Deckschuppen gestützt, Früchte rundlich, sehr stumpf dreikantig, mitsehr kurzem, ganz klein zweispitzigem Schnäbelchen, bei starker Vergrößerung deutlich netzig-webig, Narben drei; untere Blattscheiden ohne Fasernetz. FI. germ. excicc. 2125.

Zierliches, 6 8" hohes Riedgras. Blätter aufrecht, lineallanzettlich, am Randeder Stiele rauh. Kalme dreikantig, nach oben rauh. Unterste Deckschuppe oft sehr lang.Schuppen schön schwarz, bei durchscheinendem Lichte hellgranatroth, weiß gerandet, Früchtegrün, auch rothbräunlich.

Auf den höchsten Alpen. Sommer. 2s- In Graubünden am Alblua Thomas! Muret ! Le-resche! Diny! Bal Bevers Diny! Gufalar im Rosenthal. 8000' in Nordtirol und im Matscher-thal im Vintschgau 6000' in Südtirol Dr. Tappeiner!

Diese Exemplare stimmen gänzlich mit denen aus Lappland, Grönland, Schottland .Die Pflanze vom Altai dagegen zeichnet sich durch ovale allmählig in langes, deutlich zwei-spitziges, meist gekrümmtes Schnäbelchen übergehende Früchte, schlaffen Wuchs und weitüber fußhohen Kalm aus und bildet vielleicht eine eigne Art.

589. C. Buxbaumii Whlq. Buxbaum'S Segge. Endständige Aehrenmannweibig, oval, männliche Blüthen zu Unterst, untere Aehren drei bis vier, oval, ent-fernt , mit blattigen, lanzettlichen Deckschuppen, Früchte elliptisch, stumpf dreikantig mitganz kleinem zweizähnigem Schnäbelchen; Narben drei; untere Blattscheiden mit Fasernetz.FI. genn. 426. exsicc. 530 c.

Steifes, oft über fußhohes, seegrünes Riedgras. Schuppen seegrün, braun beran-; die Früchte meist gleichlang.

Auf Sumpfwiesen der Ebenen, an Rinnsaalen der Vorgebirge stellenweise. Mai. 2s»

590. C. nigra All. Schwarze Segge. Endständige Aehren oval, mann-weibig, männliche Blüthen zu oberst, übrige zwei bis fünf oval, weiblich, mit blattigenDeckschuppen, meist ganz sitzend, Früchte umgekehrt eiförmig, dreikantig mit ganz kleinen,ftielrunden, zweispitzigen Schnäbelchen; Narben drei. FI. germ. 427. exsicc. 808.

Wurzelstock holzig, sprossend, Blätter aufrecht, starr, länger als blühende Kalme.Aehren kopsig genähert; Schuppen schwarzroth, mit hellerem Kiel, den schwarzbraunen, amSchnabel und am Grunde grünen Früchten gleichlang.

Auf grasigen Stellen der Hochalpen. Sommer. 2s-