16 Cyperoideae. Cyperoideen. Carex.
spitzigem Schnäbelchen , länger als zugespitzte eirunde Schuppen. Fi. gerra . 464.exsicc. 1334.
Blätter kürzer als der 2— 6" hohe Kalm, am Rande rauh. Stiele der Aehrchenlänger als Deckschuppen, dreikantig, rauh. Schuppen braun.
An felsigen Stellen der Alpen ; im Riesengebirge und im mährisch - schlesischen Gesenke.Sommer. 2s.
601. O. tenuis Host. brachystachys Schrk. Zarte Segge. MännlicheAehren lineal, weibliche länglich, lang gestielt, später überhängend, auf lineallanzettlicheDeckschuppen gestützt, Früchte länglich eirund, dreiseitig, mit langem, stielrunden, obenzweizähnigem Schnabel, ganz kahl, Blätter kielförmig-borstig. Fi. germ. 465. exs. 710.
Wurzelstock kriechend. Blätter eingerollt, solang als blühende Kalme. Schuppenlänglich, nach der Spitze hin breiter, schwarzbraun, grün genervt; die männlichen stumpf,die weiblichen spitz und kürzer.
Auf feuchten Felsen der Alpen - 2s.
Anm. Die Figur zwischen der männlichen Blüthe und der Frucht mit Schuppenist zu kasstren — durch ein Versehen des Kupferstechers kam eine auf eine andere Tafelgehörige Figur hierher.
602. C. strigosa Huds. Striegliche Segge. Die männliche Aehre sowohl,als die drei bis vier weiblichen Aehren fadig überhängend, die untern gestielt, entfernt voneinander; Früchte langlicheirund, nervig, dreiseitig, mit stielrundem, kurzem, schief ge-stutztem Schnabel, länger als die weißen, grüngekielten Schuppen. Fi. germ. 497.
Kalm ein bis drei Fuß hoch, schlank, dreikantig. Blätter hellgrün, an Rand undStiele rauh. Die weiblichen Aehren sehr locker; Schuppe lanzettlich zugespitzt. DieSchuppen der männlichen Aehren sind stumpfer. Deckschuppen blattig.
In feuchten Wäldern. April Mai. 2s. In Holstein; bei Hannover . Preusst Heidelberg .Mettcnius! Knop! In Westphalen bei Minden . Weihe! Bannat. HeuffelJ — Ob in der Schweiz ?
603. C. sylvatica Huds. ÄLald-Segge. Die männliche Aehre sowohl, alsdie drei bis vier weiblichen Aehren fadenförmig, entfernt von einander, überhängend, dieuntere lang gestielt; Früchte länglicheirund, glatt, mit stielrundem, zweispitzigem Schnäbel-chen, den lanzettlichen Schuppen ziemlich gleichlang. FI. germ. 394.
Kalme meist 1—2' hoch, dreikantig. Blätter hellgrün, am Kiel und Rande rauh.Deckschuppen blattig, am Grunde fcheidig. Aehren lockerblüthig.
/3? Dommssimi eine merkwürdige (wie C. Mielichhoferi) schlanke Form mit ganzkurzen —-f") Aehren und sehr langschnäbeligen Früchten. Blieb sich beider Cultur gleich.
In schattigen Wäldern. April Mai. 2s. Die Var. Tommasinii: in dichtem Gebüsch vonPhyllirea, Myrthen, Cistus, Pistacia auf Brioni bei Pola, bei Deruda in Jstrien. Tommasini.Mai 1840.
604. C. pendula Good. Agastachys Ehrh. maxima Scop. Hängeäh-rige Segge. Männliche Aehre spindelförmig, weibliche drei bis sechs, walzig, über-hängend, dichtblüthig, die untersten gestielt; Früchte elliptisch, dreiseitig, mit kurzem stiel-rundem, zweizähnigem Schnäbelchen, ziemlich gleichlung den lanzettlichen Schuppen. FI.germ. 488. exsicc. 1124.
Kalm aufrecht, dreikantig, gestreift, am Rand und Kiele rauh. Blattige Deck-schuppen sehr lang. Lanzettliche Schuppen braunroth, grüngekielt. Früchte kahl, punktirt.
In schattigen Wäldern der Ebene und Voralpen, im südlichen und mittlern Gebiete, imNorden bis nach Hannover und ins Erzgebirge (Bok. Wanket). April Mai. 2s.