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3 (1842) Familie der Wassersterne, Wolfsmilchgewächse und Rauten, der Seifenbäume, Malven, Storchschnäbel, Sauerklee- und Nelkengewächse: Callitricheae, Euphorbiaceae et Rutaceae, Sapindaceae, Malvaceae, Geraniaceae, Oxalideae, Caryophyllaceae / von H.G. Ludwig Reichenbach
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Euphorbia , Wolfsmilch.

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Rauten g ewäch se.

Auf Kalk- und Sandboden an Flußufern, Wällen, Hügeln, Feldrainen, vorzüglich im südli-chen Gebiete, in Oberitalien, Lyrol, Südschweiz, in Ungern und Oestreich , häufig auf den Do-nauinseln, auf der Türkenschanzc bei Wien: Sauter, bei Czeiz in Mähren : Hochstetter, inBöhmen und in Sachsen am Elbufer bei Pillnitz, Dresden und Meißen; in Mansfeld bei Rols-dorf und Seeburg, in der Wetterau, in der Rheinflache, von Basel bis Westphalen, GrafschaftBentheim, Mainthal von Würzburg bis Frankfurt, in Belgien . Mai, Juni. 2p.

4795. E. nicaeensis All. »icäische 28. Dolde (meist) vielstrahlig, 2thei-lig, Blätter lederartig lanzetlich, oben eilanzetlich, dläulichgrün, kahl, scharfrandig, Hüll-chen herzförmig-rundlich kurz gespitzt, Drüsen breit sichelmondförmig Lhörnig, Kapselnschärflich (kahl, behaart oder wollig), Saamen glatt, glanzlos, graubräunlich, etwas ge-fleckt. Fl. germ. p. 767.

Gleichsam eine vergrößerte E. Gerardiana, so daß nicht nur der Stengel höher,sondern vorzüglich die Blatter größer, über Zolllang werden und die Dolde bei länge-ren Strahlen sich weit mehr ausbreitet. Die Blätter variiren in der Breite und sindmeist ausrecht abstehend, späterhin auch wohl ausgebreitet. Die Gestalt der Drüsen,besonders, deren dünne Spitzen unterscheiden sie am sichersten von der vorigen Act.

Auf trocknen Bergwiesen und Ackerrändern, sehr häufig auf den Hügeln bei Triest : Sie-bet, d. 24. Juni 1812. exsicc. pl. rar. und bei Fiume: Noe. Fl. germ exsicc. no. 796. Diehäufigste Art in Südtyrol, im Brixenschcn, Bicentinischen, Padouano, Moretti ; besonders häu-fig im Gebiete Roveredo , z. B. am Gardasee ober Riva und ober Zorbola an Kalkfelscn odersteinigen Stellen: Dr. Facchini ; in Flußbetten in Piemont und um Nizza : Moretti. Juni, Sep-tember. 2p.

4795. ß. E, pannonica Host. Harmonische W. unterscheidet sich vonE. nicaeendis durch meist weit breitere, größere Blätter, vorzüglich durch dreieckige,nur ausgeschweifte, nicht spitzhörnige Drüsen und mehr oder minder dicht behaarteFruchtknoten, doch ist letzteres Kennzeichen so veränderlich, daß sowohl ganz kahle alsanch mit einzelnen abgedrückten und mit dichtstehenden, auswärts gerichteten Haarenvorkommen.

In Ungarn häufig in der Gegend von Ofen (E. oleifolia und nicaeensis) Sadler, in Oest-reich, häufig bei Lanzendorf: v, Leithner, bei Himberg: Sauter. Juni. 2).

E. pulverulenta Kit. ist E. pannonica, deren Ober-Theile von tabes ergriffen sind,daher Hüllen und Hüllchen schmal und welk entwickelt sind.

4796. E. Myrsinites L., Myrtenblattrige W Dolde vielstrahlig, 2thei-lig, Blätter spatelföcmig oval schiefstachelspitzig, lederartig feingesägt, Hüllchen nieren-förmig, Drüsen sichelmondförmig im Ausschnitt und an den platten Kpitzen einge-kerbt, Kapsel glatt, Saamen graulich, fast walzig, runzelig ausgestochcn. EI. germ.p. 762.

Der senkrechte, vielköpfige Wurzelstock verholzt etwas, die Pflanze ist blaugrün, dieStengel aufsteigend und ziemlich dick, sie erheben sich nur etwa spannenlang, die un-tersten kleineren Blätter sind zurückgeschlagen, die oberen größeren ausrecht abstehend,die Hüllblätter sehr breit eirund, kurz gespitzt. Die Abschnitte des Hüllkelchs sind fastspatelföcmig rundlich und kurz gespitzt, die orangegelben Drüsen von obiger sehr ausge-zeichneter Gestalt, ebenso die Saamen eigenthümlich, deren hochgewölbte Keimwarze fastpilzhutfo'rmig.