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Orientreise ... Nikolaus Alexandrowitsch von Russland 1890-1891 / verfasst von ... E. Uchtomskij
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OBER-AEGYPTEN.

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erstorben. Die Einwohner sind fast ausnahmslos nur auf Erwerb bedacht und ^wnd^bestAt

ihre Hauptsorge darin, den Handel, der nach dem Verluste des Sudan ,

r t. r t TT-1 1 n;p Pkenbahnlime, die bis Assiut reicht, konnte nienn

wieder auf die frühere Hohe zu bringen. Oie Eisen Dämmt ,

von wesentlichem Nutzen seia ^ bebauten Landes. Jedes

Die Umgebung von Assiut bietet de verpachtet- die Obst- und Gemüse-

Stückchen Boden wird um einen ausserordent ici h ^ ^ ^ Wüstenwinden durc h

cultur befindet sich m blühendem Zus ande ^ auch der ursprüngliche NameSayut (im

Berge geschützt. Daraus erklärt sich wahrsd 1 ^ Geographe n das Klima und

Rucken geschützt), ebenso wie der Umsta , ^ Der schakalhäuptige Gott Anubis , der

den Bodenreichthum dieser Gegend rühmen für dgn Beschützer des Bezirks. Kleine

Führer der Todten in die Unterwelt, galt m kostbare Mumien einbalsamirt und

Wölfe wurden hier als heilig gehalten, nach ihrem Tode als kostDaie

in den benachbarten Bergen begraben.

, . i- durchsichtige, bezaubernde Ferne. \or

Die YachtFeiz Rabbani gleitet sant cler unveränderlichen Lebensweise

uns wird sich bald die alte Thebais entfal e > in ^ bib lischen Einfachheit in die Er-

der alten Aegypter werden vor unsern Augen vorüberzieben , an welchen die vorhistorischen An-scheinung treten, es werden jene Ufer an uns Provinzen hat sich der zerstörende

fange der Cultur Aegyptens erstarkten. 11 * fühlbar gema cht, und eine gewisse Selbst-Einfluss des Fremdländischen in genngerm Unter-Aegypten. Von hier aus wur en

ständigkeit hat sich dort länger aufrecht erlialJen unterjocht hatten; hier auch hat sich die

die Hyksos wieder zurückgeschlagen,. ie el Expedition gewehrt, die General Bonaparte

Bevölkerung wacker genug geg en ranZ

unter Desaix nach dem Süden schickte. oder nacb Assiut hinunter eine Reihe von

Wenn man auf einer Reise den Ni < wird wol e in Tag dem andern so ziemlicrTagen an Bord eines Dampfers zubringen m so l c hen Reise Stunde um Stun e, wie

ähnlich sein. Deshalb wäre die Beschreibung ^ der genaue n Besichtigung von Denk-

dies beim Besuche von hervorragenden Sta e ^ Eindrücke, die man vom Verdeck aus

malern nöthig ist, ebenso beschwerlich als nu ^ md Trit t sich wiederholendes

gewinnt, verschmelzen schliesslich in ein ^ ^ -p on und Linie, Hunderte von Ki ometern

Gesammtbild, das uns, fast ohne jede Abwechselung, m ^ ^ Grenzen Nubiens . Den Flussweit begleitet, sowol hinauf nach Luksor , * n g Sandbank aufzufahren, ist nur so ange

weiter hinauf zu gelangen, ohne Gefahr zu au e , der Mond noch nicht aufgegangen ist, , mussmöglich, als es hell ist. Sobald es aber dun re gelingt eS unserm Capitän meistens,

man abwarten und am nächsten Ufer halt mac ^ zu erre i c hen, um dort Nachtlager zu

noch rechtzeitig irgendeine zum voraus estmim auf den Weg.

halten. Früh morgens macht sich die

einer kleinen Sandbank mitten im Flusse sitzen zwei nubische Geier. Schon aus ihrer

zen Haltung kann man erkennen, warum die Pharaonen sie zu ihren heraldischen Vögeln aus-er koren haben.

bep fl V mgegend g ut bebaut und mit verschiedenartigen Palmen, Sykomoren und Akazienanzt. Hinter dem Weideplätze einer schwarzhaarigen Büffelheerde schwirrt in einem Wäldchen einOrientreise. I.