OBER-AEGYPTEN.
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erstorben. Die Einwohner sind fast ausnahmslos nur auf Erwerb bedacht und ^wnd^bestAt
ihre Hauptsorge darin, den Handel, der nach dem Verluste des Sudan ,
r t. r t TT-1 1 ■ n;p Pkenbahnlime, die bis Assiut reicht, konnte nienn
wieder auf die frühere Hohe zu bringen. Oie Eisen Dämmt ,
von wesentlichem Nutzen seia ^ bebauten Landes. Jedes
Die Umgebung von Assiut bietet de verpachtet- die Obst- und Gemüse-
Stückchen Boden wird um einen ausserordent ici h ^ ^ ^ Wüstenwinden durc h
cultur befindet sich m blühendem Zus ande ’ ^ auch der ursprüngliche Name „Sayut“ (im
Berge geschützt. Daraus erklärt sich wahrsd 1 ^ Geographe n das Klima und
Rucken geschützt), ebenso wie der Umsta , ^ Der schakalhäuptige Gott Anubis , der
den Bodenreichthum dieser Gegend rühmen für dgn Beschützer des Bezirks. Kleine
Führer der Todten in die Unterwelt, galt m kostbare Mumien einbalsamirt und
Wölfe wurden hier als heilig gehalten, nach ihrem Tode als kostDaie
in den benachbarten Bergen begraben.
, . i- durchsichtige, bezaubernde Ferne. \or
Die Yacht „Feiz Rabbani“ gleitet sant cler unveränderlichen Lebensweise
uns wird sich bald die alte Thebais entfal e > in ^ bib lischen Einfachheit in die Er-
der alten Aegypter werden vor unsern Augen vorüberzieben , an welchen die vorhistorischen An-scheinung treten, es werden jene Ufer an uns Provinzen hat sich der zerstörende
fange der Cultur Aegyptens erstarkten. 11 * fühlbar gema cht, und eine gewisse Selbst-Einfluss des Fremdländischen in genngerm Unter-Aegypten. Von hier aus wur en
ständigkeit hat sich dort länger aufrecht erlialJen unterjocht hatten; hier auch hat sich die
die Hyksos wieder zurückgeschlagen,. ie el Expedition gewehrt, die General Bonaparte
Bevölkerung wacker genug geg en ranZ
unter Desaix nach dem Süden schickte. oder nacb Assiut hinunter eine Reihe von
Wenn man auf einer Reise den Ni < wird wol e in Tag dem andern so ziemlicrTagen an Bord eines Dampfers zubringen m ’ so l c hen Reise Stunde um Stun e, wie
ähnlich sein. Deshalb wäre die Beschreibung ^ der genaue n Besichtigung von Denk-
dies beim Besuche von hervorragenden Sta e ^ Eindrücke, die man vom Verdeck aus
malern nöthig ist, ebenso beschwerlich als nu • ^ md Trit t sich wiederholendes
gewinnt, verschmelzen schliesslich in ein ^ ^ -p on und Linie, Hunderte von Ki ometern
Gesammtbild, das uns, fast ohne jede Abwechselung, m ^ ^ Grenzen Nubiens . Den Flussweit begleitet, sowol hinauf nach Luksor , * n g Sandbank aufzufahren, ist nur so ange
weiter hinauf zu gelangen, ohne Gefahr zu au e ,‘ der Mond noch nicht aufgegangen ist, , mussmöglich, als es hell ist. Sobald es aber dun re gelingt eS unserm Capitän meistens,
man abwarten und am nächsten Ufer halt mac ^ zu erre i c hen, um dort Nachtlager zu
noch rechtzeitig irgendeine zum voraus estmim auf den Weg.
halten. Früh morgens macht sich die
einer kleinen Sandbank mitten im Flusse sitzen zwei nubische Geier. Schon aus ihrer
zen Haltung kann man erkennen, warum die Pharaonen sie zu ihren heraldischen Vögeln aus-er koren haben.
bep fl V mgegend g ut bebaut und mit verschiedenartigen Palmen, Sykomoren und Akazienanzt. Hinter dem Weideplätze einer schwarzhaarigen Büffelheerde schwirrt in einem Wäldchen einOrientreise. I.