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DSCHODPUR UND ADSCHMIR.
dennoch ein Centrum des Islam. Unter den Moguls wurde die Stadt erweitert und ausgebaut,aus welcher Zeit mannichfache Sagen über das Leben gottesfürchtiger Rechtgläubiger den Schimmerder Heiligkeit über Adschmir ausgiessen. Der weiseste von allen Dehli-Kaisern, Akbar, soll sogar
eine Wallfahrt zum Grabeeines solchen „Heiligen “unternommen und denWeg von Agra hierherzu Fuss gemacht haben.So kam es denn, dassdie Stadt in kurzer Zeiteinen hervorragendenPlatz unter den Cultur-stätten der Radschputanaeinnahm.
Im Jahre 1818 gingAdschmir aus der Handder Mahratten (es hatteeine Zeit lang dem Scin-dia von Gwalior gehört)in den Besitz der Eng-länder über. Das guteRegiment, das die letz-tem einführten, stimmtedie Einwohner so gün-stig, dass während desSchreckensjahres derSepoy-Aufstände hierkeine so grosse Gefahrdrohte wie in den an-dern Districten. Ein Ba-taillon, das aus den halb-wilden Ureingeborenendes Mair-Stammes ge-bildet worden war undin Adschmir stand, bliebden Europäern treu undrettete die Festung, ob-schon rundumher derAufruhr wüthete undrebellische Soldaten vonder bengalischen Armeesich in geringer Ent-fernung von der Stadt postirt hatten. Seit 1842 ist der Bezirk von Adschmir — der höchst-gelegene Theil von Hindostan — mit dem benachbarten Gebiete von Mairvar unter der Ober-leitung eines Generalagenten vereinigt, der ausserdem die ganze Radschputana dirigiren muss.
THOR DER MOSCHEE IN ADSCHMIR.