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SCHAMANENGRAB IN WESTSIBIRIEN.
Erstgeborenen des Zaren zu begrüssen. Auchdie Schüler sämmtlicher Stadtschulen befanden sichNach einer Begrüssungsrede desBischofs von Tomsk begab sich derThronfolger in das Haus des Gouver-neurs, wo ihm dieser die altern Civil—beamten der Provinz und die Abord-nungen der verschiedenen Bezirke, dieBrot und Salz brachten, vorstellte.
Tags darauf besichtigte der Gross-fürst die Universität, die bisjetzt die ein-zige in Sibirien ist. In einer ausserordent-lichen Sitzung der Professoren wurdeder erlauchte Gast zum Ehrenmitglied derUniversität erwählt, welche Würde derGrossfürst-Thronfolger mit Dank annahm.
Am Nachmittag verliess Seine Kaiser-liche Hoheit auf dem Dampfer „Nicolai“
die
russischen Costümen bekleidet waren. Anvielen Orten, wo ein Halt unmöglich war,kamen die Bauern trotzdem mit Heiligen-bildern, um den Segen des Himmels fürden vorbeifahrenden Thronfolger anzu-flehen. Selbst die Aermsten fanden Mittelund Wege, ihre Häuser mit Flaggen zuschmücken. Birken- und Tannenbäumewurden fast vor jedem Hause und an allenZäunen entlang aufgepflanzt, damit, wiedie Bauern sagten, „ihr junger Vater eshübscher finde, wenn er vorbeifahre“.
Am 17. Juli war Tomsk , die Haupt-stadt- von Westsibirien, erreicht. Bei derAnkunft wurde dem Grossfürst-Thron-folger von dem Bürgermeister das üb-liche Brot und Salz auf einem silbernenTeller dargereichtin der Stadt läutetenMenschenmasse war versammelt,Studenten der Universität Tomsk und
Alle Kirchenglockenund eine riesigeden
darunter.
Surgut, der erste Hafen im Gou-vernement Tobolsk, wurde am 20. Julierreicht. Hier warteten der Gouverneurund die ältern Beamten auf den Thron-folger, um ihn auf dem Wege durch die
SCHAMANISCHES IDOL.