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Das fünfte Zelt war kirgisischen Handels-artikeln gewidmet, Kunsttischlerarbeiten undMetallarbeiten in Eisen und Silber. Im sechstenZelte fand der Grossfürst-Thronfolger kirgisischeMusikanten und Sänger, die ihn mit Gesängen be-grüssten. Sie gaben auch Proben ihrer Geschick-lichkeit im Improvisiren und im Spielen der Dombra,einer Art Guitarre, und des Kobus, eines kleinenVioloncello.
Im folgenden Zelte wurde das häuslicheLeben eines armen Kirgisen vorgeführt. Hier warkein Geflügel und kein Vieh zu sehen, wie essich um die Behausung eines reichen Nomadenfindet. Alles, was man entdecken konnte, warein Pferd und eine Ziege. Die Nahrung einesarmen Kirgisen besteht aus einer Suppe aus ge-röstetem Korn, der ab und zu ein wenig Ziegen-milch beigemischt wird. Der Thee wird einfachin einem eisernen Topfe gesotten.
Es kam der wissenschaftliche Theil derAusstellung. Den ersten Rang nahmen die Samm-lungen des Statistischen Comites von Semi-palatinsk ein. Die ethnographische Abtheilung ent-ausgeführten Arbeiten, Löffel, Schnupftabacksdosen,Torsuks, mit Silber verzierte Gefässe aus Holz und Leder, die zum Transport des Kumis dienen,Peitschen, musikalische Instrumente, alte und moderne Gürtel, Waffen, z. B. Streitäxte, Bogen undPfeile, Köcher, Lanzen, Keulen und Kampfstöcke. Die guten Dienste, welche die landwirthschaft-lichen und technischen Schulender Provinz leisten, wurden durchausgestellte Proben bewiesen.
Das letzte Zelt enthielt verschie-dene Käsearten und getrockneteFrüchte sowie eine Sammlungvon Cocons der Seidenraupe unddie daraus erzeugte Rohseide.
Es war dies aber noch nichtalles, was der Thronfolger beiden Kirgisen sehen konnte. Amläge, nachdem er Omsk ver-lassen hatte, erwartete ihn eineDeputation dieser Nomaden ineiniger Entfernung von der Stadtund führte ihm eine Fuchsjagdmit Falken vor. Mit über-raschender Schnelligkeit undSicherheit holten die abgerichteten
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REITERSPIEL DER KOSAKEN. STATUETTE.GESCHENK FÜR DEN THRONFOLGER.
hielt Proben der von den Kirgisen in Horn