Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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bestimmte Begrenzungslinie der Flufsbahn, der Sandbänke, oder auch der ufcr, derenzu t- oder Abnahme in der Zukunft in Erfahrung gebracht werden soll, schneidet. Soist z. b. auf der III. Tafel der obere in. den Strom hineingehende Bug der Kieselwehr-ter Sandbank, durch das Zusammentreffen der Linien A 7 C 7 und B 7 C 7 in C 7 bestimmt,A 7 und B 7 sind aber die festen puncte. Da nun in dem punct C 7 die Sandbank auf10 Zoll pegelhöhe liegt, so kann in der Zukunft (vermittelst des Absteckens der Win-kel A 7 B 7 C 7 und B 7 A 7 C 7 leicht ausgemittelt werden, ob die Bank in C 7 zu - oderabgenommen habe. Es kann ferner zu jeder zeit durch eine ähnliche Untersuchungangegeben werden, ob die grofse Sandbank unterhalb Stockstadt an Ausdehnung ge-wonnen, oder verloren habe. Und zwar, wenn in N der Winkel Q N M (Q ist näm-lich das obere Ende des grofsen herrschaftlichen Gebäudes und 3M die äufserste spitzeder besagten Bank) ausgesteckt wird; wo alsdann nothwendig die Linie N M die Frageauflöfsen mufs. Zugleich wird man alsdann mit Hülfe der Karte die stelle M auffin-den können. Sonach wird sich ergeben, in wie weit die Bank M, welche jetzt■—• 1, (das ist, einen Fufs über dem niedrigsten wasserstande) liegt, erhöht oder ab-geflächt worden sey. In so fern diese und ähnliche Untersuchungen, bey solchenriufsbezirken, wo ein kostbarer uferbau, oder auch Schöpfwerke, dem ufer schütz,und dem Strome einen regelmäfsigen, und so viel als möglich, unschädlichen Laufgeben sollen, wo selbst die Wirkung der Anlagen nie sorgfältig genug untersucht wer-den kann, nöthig sind, da sollten billig, längs den ufern solche feste puncte abge-steckt seyn, wenn keine natürliche, als Bäume, u. s., zu finden sind. Hier an derErfelder Krümme sind dazu die punkte N Q A 7 B 7 W Y so wie die Kirchen in Stock-stadt und Erfelden gewählt, und die Gesichtslinien nach ihnen gezogen worden. Auseiner solchen wichtigen Untersuchung ist bey dieser Serpentine, seit dem May 17Q7bis sept. des nämlichen Iahres, bemerkt worden, dafs da, wo dem Schwarzbachegegenüber, in dem Raume aDCB und C G F, noch keine Sandbank existirte, sichbis zum letztem Monathe bereits eine solche zu 4 Fufs pegelhöhe angesetzt hatte.

3) Auf einer hydrotechnischen Karte mufs ferner angegeben werden: die Hoheder Deiche, und die Hohe von den bisher bekannten veherschwemmungen , wie weitdiese letztem, sich landeinwärts ausdehnten, in Rücksicht eines bestimmten wasser*Standes. Ferner ist darauf anzugeben: die Krone der Deiche, ihrer Abdachungen,sowohl an der innern, als auch an der äufscrn Seite; kurz ihre verschiedenen Profile,welche sie an den gefährlichsten Stellen haben, sind in abgesonderten Figuren genauzu zeichnen.

4) In der hydrotechnischen, der Flufskarte beyzufiigenden Darstellung, des Locals,mufs beschrieben werden :

a. Die Erdart, woraus die veberschwemmungsgegenden, die vfer, Deiche undInseln bestehen, und wie hoch sie über den niedrigsten wasser stand liegen.