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dem der Klaue gesteckt wird, fest geklemmt werden. Der stab kann in schwachenStrömen von hoIz , in lebhaften mufs er von Eisen, und mit eingeschlagenen oder an-gclötheten Ringen n n , durch welche die Schnur hinaufgeht, versehen seyn. Ersteht mit dem rufse auf dem ? Boden des Stromes, und das Instrument kann also un-ter der oberflache daran befestigt werden, um in einer jeden stromschichte zu beo-bachten. Wofern man über die Richtung des Stromes, mit welcher die Richtung derAxe parallel seyn mufs, zweifelhaft wäre, so könnte man auch den Stab mit einerrahne, oder einem Steuerbrette qsrp versehen, da er sich dann von selbst in dieRichtung des Stromes stellen würde. Zur Bequemlichkeit des Beobachters kann eineI-'lofsbrücke errichtet werden, die auch aus zwey neben einander gelegten Fahrzeugenbestehen mag.
§. 13Ö. Ich besitze zwey Exemplare dieses Instrumentes, wovon das eine sehrgut gemacht ist. Damit habe ich im Rhein versuche angestellt; aber nie konnteich zu befriedigenden Resultaten, die sich der Wahrheit genähert hätten, gelangen.Die Stange, woran das Instrument befestigt war, zitterte so heftig, dafs daraus aufdie Bewegung der Flügel eine Einwirkung entstehen mufste. , Niemand hat meinesWissens mit diesem Instrumente mehr versuche mit gröfserer Sorgfalt angestellt, alsder westphälische conducteur schwarz, und der Landbaumeister Funk, die der letz-tere in seinen Beyträgen zur allgemeinen Wasserbaukunst 1808 bekannt gemacht hat.Noch schwieriger als dies ist es, den Flügeln diejenige Steifigkeit zu geben, daf» sieden stofswinkel behalten, unter welchen die versuche im stillstehenden wasser ange,stellt wurden, um ihre Umlaufsgeschwindigkeit zu erfahren. Hr. schwarz wähltedazu den Winkel von 45° und fand, dafs der Flügel bey dem durchlaufenen Raumvon 180 schuhen im Mittel 50,5 umlaufe machte, folglich 3,5 64 Fufs auf einen um-lauf kommen. In diesen Beyträgen werden s. 48. und 4_Q. die Schwierigkeiten, wel-che der Gebrauch dieses Flügels hat, aufgezählt.
$. 137. Die methoden, um aus den durch Messungen gefundenen Geschwindig-keiten in mehrern perpendiculairen oder rnehrern stromfäden die mittlere Geschwin-digkeit in einer stromSection und die trassermenge, welche durch ein profil in je-der secundefliefst, zu bestimmen, habe ich bereits s. 40. angewendet; es werdendieselben also hier näher zu erörtern seyn..
Es sey ae (rig. 22. Tab. IQ.) die riefe des Flusses in einer beliebigen perpen-diculaire, in der, in gleich grofsen Entfernungen, a, b, c, d und e, die Geschwin-digkeit gemessen worden und also ab=!bc = cd=5de ist. Die in jedem punctegefundene Geschwindigkeit trage man als ordinaten , Aa, bB, cc, Dd, und recht-winkelig auf ae als der Abscissen-Linie, so stellt die Fig. AEedcbaA die Scaleder Geschwindigkeiten dar und es ist also nur eine Linie zu finden , die rechtwin-kelig auf a e gesesetzt, ein Parallelogramm bestimmt, das mit der Figur von gleichemFlächeninhalte ist, wo also der Flächeninhalt der Scale der Geschwindigkeiten oder die-