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Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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worauf man ihn horizontal legt, scharf abgehauen, wenn er zuvor darauf gespitzt ist.Die in der obern - oder Dechlage eines Baues einzuschlagenden pfähle mögen auch ei-nen Hacken, der aus einem abgehauenen zweig bestehen kann, erhalten, womit sie dasin die Hohe springen der wippen verhindern. Zu diesem Behuf läfst man auch durch plattepfähle ein roch bohren, und dadurch ein vier zoll langes Hölzchen stecken, welcheseben diese Dienste thut.

§. 180. Sowohl zur Aufführung eines Faschinenbaues, als wie zur Verbindungseiner einzelnen iheile, dienen die sogenannten wippen oder wiirste sab. 20. Fig. 1.und Tab. e. Fig. 1 und 2., welche letztere Figuren ein Stück von einer wippe, nacheinem dritten Theil der wahren Gröfse, darstellen. Eine wippe besteht aus gut zu-sammengebundenen, bis einen zoll dicken Reisern, die von biegsamen unbelaubtenHolze gemacht werden. Ihre Dicke betrage, wenn die Reiser noch frisch und vomzähen Holze sind, 4 bis 6 zoll; höchstens aber 9 zoll. Die' wippen müssen nämlichzwischen je zwo Faschinenlagen so wenig Raum als möglich verursachen, damit derFaschinenbau eine compacte Masse bilde, deswegen also nicht stärker seyn. DieVerfertigung der wippen geschieht folgender Maassen. Es werden 4 bis 5 schuh lan-ge pfähle, je zwo kreuzweise, und auf vier Fufs Abstand, in den. Erdboden einge-drückt oder eingeschlagen, s. Fig. 1. Tab. 20. Da wo sich die zwey pfähle kreuzen,werden sie mit einem biegsamen weidenbande umbunden, damit die obern Endensich ' nicht'auseinander geben. Fünfzehn bis 25 solcher pfahlkreuze bilden eine inrig. 1. Tab. 20. dargestellte wippenbank. Man macht nämlich die wippen 60 bis 100schuh lang. Auf diese sank legen die Arbeiter zuerst die stärksten und längsten Rei-ser, dann kleinere und oben wieder dickere; jedoch dergestalt, dafs zwischen 'deneinzelnen Reisern eine so geringe Leere, als möglich, entstehe, und in jedem Queer-schnitte der wippe _ nicht mehr als ein stammende eines Reises erscheine, aber alleStammenden der äufsern Reiser in die wippe, d. i., unter die andern Reiser gestecktwerden. Hat man die Reiser auf die sank gespreitet, so wird auf 4 bis 6 zoll Ab-stand ein Band (wippenband) a c, a f, u. s. w. Fig l. Tab. b. , um dieselben ge-schürzt. Ein solches wippenband kann aus Birken, saalweiden, deutschen - canadai-schen oder italiänischen Pappeln und Haseln; kurz aus jedem biegsamen Holze, selbstaus Tannenwurzeln, welche aber vorzugsweise zum Binden der grofsen senkfaschinenund zu den naltringen der senkstiieke anwendbar sind, gemacht werden. Haben diezu dem Rande geschnittenen Reiser noch vollkommen ihren Saft, so werden sie überloderndes Feuer gebahnt. Sind sie trocken, so legt man sie einige Tage über in’sWasser. Das wippenband kann aüs zwey -Reisern , Fig. 8. Tab. b. , oder aus einemReis, welches in der Nähe der schleife bey c, Fig. 8., die Dicke eines starken Gänse-kiels haben tnufs, bestehen. Soll die in dieser Figur nach der wahren Gröfse darge-stellte schleife gemacht werden, so streift ein Arbeiter das Laub von den zu dem Bau-de gewählten-Reisern ab, tritt auf den dickem Theil des Reises, dreht dessen Spitz-