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nes schadhaften Baues, kann man sich solcher senkfaschinen bedienen. Ehe der jetzi-ge raschinenbau recht bekannt war, haben einige Ingenieure die Senkfaschinen, in-dem sie dieselben aufeinander warfen, zur Ausführung ganzer Enclavirungen ange-wendet. Schanzkörbe, die in Italien am ro gebraucht werden, sind aber zu kostbar,indem ihre Verfertigung viel zeit erfordert! 5) Ueberall, wo eine Spreitlage gemachtwerden kann, ohne dafs der Strom die Reiser dreht, mufs man sie anwenden, weildabey alle Zwischenräume, die einzelne Faschinen bilden, vermieden werden.
§. 184. Die Ausführung eines aus einem Faschinenbau bestehenden uferbauwer«kes, welches ein nleswerk genannt wird, kann nach zweyerley Hauptmethoden bewerk-stelliget werden. Entweder fängt man mit dem obern Theile desselben an, und bauetalso mit dem Strom, oder man beginnt mit dem untern Theil und bauet Strom auf-wärts. Beyde Methoden sind in Holland in Gebrauch; die letztere jedoch nur da, woder Strom wenig Geschwindigkeit hat. Sie steht also auch der erstem weit nach.Ich will daher vorzüglich diese beschreiben.
Wenn das vorufer, d. i. der ilufs des hohen ufers unregelmäfsig gestaltet ist,so wird dasselbe etwas abgeglichen, um die Faschinen nicht auf ein ungleiches un-terlager zu legen. Ich bemerke hierbey, dafs die Einziehung der Faschinenbauwerkein die ufer unnöthig ist; denn man kann den durch Wellenschlag oder den Anfall deshohen Stromes auf das ufer zu befürchtenden Abbnich mit einer einzigen spreitlage,welche mit Erde bedeckt wird, nachdem sie gut bewippt ist, und worin die spitzender Reiser aufwärts stehen müssen, damit sie ausschlagen, mit Bepflanzungen verhin-dern. Den Anfang eines uferbauwerkes macht man nun damit, dafs man ganze Fa-schinen a a rig. 3. xab. b. und Fig. 2. Tab. 20. dicht nebeneinander auf das voruferdergestalt legt, dafs die spitzenden dem wasser zugekehrt sind. Hat der Strom inder Nähe dieses vorufers eine solche Geschwindigkeit, dafs Faschinen in einer mitden stromfaden rechtwinkelichten nage von dem ströme selbst gedreht würden; sowirft man die Faschinen mit dem Strome in eine schiefe Richtung, und befestigt jedeFaschine des rechten Ausschufses mit einem Spickpfahle an das ufer. Ist der strömaber nicht so reifsend, dann werden mehrere Faschinen mit wippen W rig. 3. Tab. b.befestigt. Diese müssen aber dicht vorwärts dem ersten Bande der Faschinen, wiez. x. von c nach c Fig. 3. Tab. b. gelegt werden, damit die spickpfähle vor diesemFaschinenbande zu stehen kommen, welche die Faschinen so besser halten. Die spick-pfähle werden am schnellsten und vertical eingeschlagen, wenn der Arbeiter einenSpickpfahl mit der Hand so tief als möglich in die wippe , oder gar durch dieselbeund in die Faschine oder das Buschholz eindrückt, und dann ein anderer Arbeiter miteinem hölzernen Schlägel darauf schlägt, während der erstere einen zweyten in derHand habenden Spickpfahl an dem eingesteckten schräge anhält, oder diesen gar zwi-schen zweyen in den Händen habenden pfählen herunter gleiten läfst. Auf diese weise