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Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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bau, welcher oben eine Breite von 36 iufs erhielt, wie es rig. 5. bey d zeigt, bigauf 13 riifs am culenburger Pegel erhöht. Dessen äussere tagen beschwerte manmit ziegelgrans und sand, die innern Lagen mit nlay - oder schlickerde, und stürztevon demselben Erde und Sand herab, welches Material das Wasser in die Zwischen-räume des nusches einschlemmte. Ein vortreffliches Mittel, um dergleichen werkedicht und compact zu machen. Nachdem dieses Faschinenwerk am 9 . May geendigtwar, wurde bey a (Fig. 5 .) Landeinwärts, Erde, der vordere Theil b mit guter Deich-erde , aufgekarrt. Da es an dieser mangelte, so bediente man sich binnenwärts, zurVerstärkung c, des Sandes, worauf wieder Frde I und endlich eine nlaylage r ge-bracht wurde.

Diese zukribbung war defswegen beschwerlich, weil sie während dem hohenStande des Stromes bewerkstelliget werden mufste; der mit solcher Heftigkeit durchdie neichöffnung flofs, dafs die riefe da, wo der Faschinenbau b. Fig. 4. aufgeführtwurde, von vier und zwanzig bis zu vier u$d dreyfsig schuh zunahm.

Diefs wären also die vorzüglichsten Methoden, welche ich zum zusehlufse derström-Aerme anempfehlen zu müssen glaube; wobey ich noch im Allgemeinen bemer-ke, dafs alle Faschinen nur vom werkmeiser geworfen werden müssen.

$. 193 . Da ich der sinkstücke bereits öfters erwähnt habe, so will ich hier,aus dem ersten Bande der ersten Auflage, diejenige Beschreibung, welche der verewigteadjungirte General - Aufseher Von den wasserbauwerken in Rhynland, conrad, mirin holländischer Sprache mitthcilte, entlehnen. Diese Beschreibung lautet so : »Da

man in den untern holländischen Flüssen, wo Ebbe und rluth statt findet, den an den obernFlüssen mit so grossen vortheilen in Ausübung gebrachten Faschinenbau nicht wohl in An-wendung bringen kann, weil der Ebbe - und Fluthstrom innerhalb 24 stunden einmalan der einen und dann an der andern Seite der Bauwerke seine Gewalt ausübt, sohat man die sogenannten sinkstücke erdacht. Dieselben sind indessen vorzugsweisebey den seeuferbauten in Gebrauch! Darunter wird ein Baukörper verstanden, deraus zwey von wippen gemachten Rosten oder Gitterwerken besteht, zwischen welchenbeyden Rosten das auscholz oder die Faschinen gelegt werden: siehe Fig. 4. Tab. 20.

Die Länge und Breite eines sinkstückes richtet sich nach der Tiefe., die ausge-fullt werden soll. So mufs z. b. ein von sinkstücken aufgeführtes Bauwerk bis zurHöhe des niedrigen Wasser reichen, eine Breite von 18 Fufs haben. Ist nun die Tiefe16 Fufs unter dem niedrigen wasser, so würde man, um dem werke an beydenseiten auf einen rufs Hohe auch einen Eufs Dossirung zu geben, das unterste oder er-ste sink stück 50 Fufs breit machen müssen. (*). Die nicke ist gewöhnlich 4 bis 6rufs, etwas mehr oder weniger, wie es sich am besten schickt, um die bestimmteHöhe von dem niedrigen wasser, und die erforderliche Breite zu erhalten. Sie wird

(0 -Oi® Sinkatücke werden in Holland gewöhnlich 36 Schuh breit und 73' lang gemacht; die kleinernerhalten eine Länge von 34, und «ine Breite von zwanzig Schuh. ’ Anm. d. verf.

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